Coronakrise kann Immobilienpreisen noch immer nichts anhaben

Coronakrise kann Immobilienpreisen noch immer nichts anhaben
(Bild: © Eisenhans / AdobeStock)

Flamatt – Der Immobilienmarkt in der Schweiz trotzt der Coronakrise. Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen wurden seit Anfang Jahr erneut etwas teurer. Bei Mietwohnungen stagnierten die Preise.

Hauskäufer mussten im Januar im Schnitt 0,5 Prozent mehr für ein Eigenheim bezahlen als im Vormonat. Und auch Eigentumswohnungen kosteten im Januar gegenüber Dezember 0,4 Prozent mehr. Dies zeigt der neueste Swiss Real Estate Offer Index, der vom Immobilienportal Immoscout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird und am Dienstag publiziert wurde.

Besonders stark ist die Zunahme aber im Jahresvergleich: Wer aktuell Hauseigentümer werden möchte, zahlt 6,5 Prozent mehr als noch vor zwölf Monaten. Die Preise für Eigentumswohnungen nahmen mit 4,8 Prozent im Vorjahresvergleich ebenfalls deutlich zu.

Dass die schwierige Wirtschaftslage dem Immobilienmarkt scheinbar nichts anhaben kann, hat laut Immoscout24-Chef Martin Waeber mit der Relevanz der eigenen vier Wände zu tun, gerade in Zeiten des Homeoffice. „Ausschlaggebend ist die hohe Bedeutung von Wohnen als Grundbedürfnis de Menschen“, wird er in der Mitteilung zitiert.

Mietwohnungen mit Preisstagnation
Für Mieterinnen und Mieter gibt es allerdings eine gute Nachricht: Die Preise von Mietwohnungen nahmen im Januar über die ganze Schweiz hinweg nicht weiter zu. Die Angebotsmieten in der Genferseeregion, der Nordwestschweiz, der Ostschweiz, der Zentralschweiz und im Mittelland stagnierten praktisch auf dem Niveau vom Dezember.

Grössere Schwankungen gab es einzig in der Region Zürich und im Tessin: In Zürich wurden Mietwohnungen im Monatsvergleich um 1,1 Prozent günstiger. Im Tessin nahmen die Mieten um 1,7 Prozent zu. (awp/mc/ps)

Immoscout24
IAZI

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