Credit Suisse Studie: Familienunternehmen schneiden an der Börse besser ab

Familienunternehmen

Zürich – Die Aktien börsenkotierter Schweizer Familienunternehmen schneiden besser ab, sowohl als Firmen hierzulande als auch als ausländische Unternehmen im Familienbesitz. Zu diesem Schluss kommt die am Mittwoch vom Credit Suisse Research Institute veröffentlichte Studie „The Swiss Family Business Model“.

Laut den Ergebnissen haben sich die Familienunternehmen seit 2006 an der Börse um jährlich 9% besser entwickelt als Firmen, die nicht familiengeführt sind. Darüber hinaus hätten die Familienunternehmen auch eine Outperformance gegenüber Vergleichsunternehmen in Familienbesitz in Europa und weltweit erzielt, heisst es weiter.

„Unsere Analyse deutet darauf hin, dass der Umfang der Familienbeteiligung bei Schweizer oder globalen Familienunternehmen für Anleger keine grosse Rolle spielt“, wird Eugène Klerk, Leiter des CS-Instituts, in der Mitteilung zitiert. Wichtiger sei es, inwiefern die Eigentümerfamilie in das Tagesgeschäft des Unternehmens eingebunden sei. Das scheint nach unserer Auffassung ein zentrales Erfolgsgeheimnis von Familienunternehmen zu sein.“

Weltweit 1’000 börsenkotierte Firmen untersucht
Die CS untersuchte nahezu 1’000 börsenkotierte Firmen in Familienbesitz nach Region, Branche und Grösse. Die Analyse umfasst 18 Unternehmen aus der Schweiz. (awp/mc/ps)

Die Studien «The Swiss Family Business Model» und «The CS Family 1000» sind online abrufbar:
https://www.credit-suisse.com/ch/de/about-us/research/research-institute.html

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