CS-Immobilienfonds mit Corona-bedingt unterschiedlichen Abschlüssen

Immobilien
(Photo by I'm Roomian on Unsplash)

Zürich – Die Immobilienfonds der Credit Suisse Funds AG wurden im vergangenen Jahr unterschiedlich stark von der Corona-Pandemie beeinflusst. Entsprechend verschieden fielen auch die Ergebnisse und die Ausschüttungen der Fonds aus.

So verzeichnete der Credit Suisse Real Estate Fund Green Property eine im Vergleich zum Benchmark überdurchschnittliche Entwicklung von 12,9 Prozent. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg dank Neubauprojekten und Bestandsaufwertungen um 3,4 Prozent auf 2,81 Milliarden Franken. Durch die Corona-Pandemie betrugen die Mietzinserlasse im Geschäftsjahr 5,9 Millionen Franken bzw. 4,9 Prozent der Mietzinseinnahmen. Daher wurde die Ausschüttung pro Anteil auf 3,40 Franken von 3,70 Franken im Vorjahr gesenkt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Derweil verzeichnete der Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality deutlichere Mietzinserlasse in Höhe von 6,2 Millionen Franken oder 17,6 Prozent der Mietzinseinnahmen. Die Ausschüttung liege mit 2,50 Franken je Anteil im Rahmen der Prognose aus dem Dezember 2020.

Der Credit Suisse Real Estate Fund LivingPlus hält die Ausschüttung pro Anteil konstant auf 3,60 Franken. Hier betrugen die Mietzinserlasse 4,4 Millionen Franken oder 3,2 Prozent der Einnahmen. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg um 1,3 Prozent auf 2,94 Milliarden. Dieser Anstieg sei insbesondere auf die Reduktion des durchschnittlichen Diskontierungssatzes zurückzuführen. Zudem sei die Mietausfallrate auf 5,1 Prozent gesunken. (awp/mc/pg)

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