CS-Immofonds erzielen „solide“ Halbjahres-Ergebnisse

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(Photo by I'm Roomian on Unsplash)

Zürich – Die vier CS-Immobilienfonds 1a Immo PK, Interswiss, LogisticsPlus und Siat haben im ersten Halbjahr 2019/20 (per Ende März) „solide Ergebnisse“ erzielt. Die Covid-19-Pandemie habe die Mietzinseinnahmen der Fonds bisher nur in geringem Masse beeinflusst, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Generell würden die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Immobilienfondsgeschäft zunehmend deutlicher. Es sei aber noch zu früh für abschliessende Schlussfolgerungen, wie sich die Krise auf Mietzinseinnahmen und Verkehrswerte bei Liegenschaften auswirken könnte. Entscheidend seien die Dauer der wirtschaftlichen Abschwächung und der getroffenen politischen Massnahmen.

Gegenüber dem Jahresabschluss per 30. September 2018/19 ist es den Angaben zufolge bei keinem der vier Immobilienfonds zu grösseren Wertveränderungen gekommen. Zudem stünden einzelnen negativen Entwicklungen auch positive Veränderungen gegenüber.

Leicht höhere Rendite
Der 1a Immo PK hat das Halbjahr 2019/20 mit einer leicht höheren Anlagerendite von 1,69 Prozent abgeschlossen (VJ 1,67%). Der Fonds habe in der Berichtsperiode je ein Geschäftshaus in Genf und Lausanne erworben. Die Erklärung der ausserordentlichen Lage in der Schweiz und die damit verbundene Schliessung von Restaurants und Geschäften hätten zwei Wochen des Berichtszeitraums betroffen.

Gemäss Mitteilung belaufen sich mit Stichtag per 1. Mai 2020 die Mietzinsausfälle und Mietzinsstundungen im CS 1a Immo PK auf 2,12 Prozent der jährlichen Netto-Sollmiete.

Beim REF LogisticsPlus lag die Anlagerendite bei 0,38 Prozent. Zudem hat der Fonds im März eine Kapitalerhöhung im Umfang von 107,1 Millionen Franken durchgeführt, wie es heisst. Weiter wurde in Zell (LU) ein Neubauprojekt erworben, in Kirchberg (BE) eine Produktions- und in Rothenburg (LU) eine Logistikimmobilie. Mietzinsausfälle und -stundungen habe bis Anfang Mai nicht gegeben.

Mietzinsausfälle und -stundungen
Der Fonds Interswiss erzielte in der Berichtsperiode eine Anlagerendite von 1,91 Prozent (VJ 1,87%). Der Baukonzern Implenia verlege 2021 seinen Hauptsitz ins Ambassador House in Opfikon und in Genf werde eine Liegenschaft veräussert, so das Communiqué. Die Mietzinsausfälle und -stundungen im belaufen sich mit Stichtag per 1. Mai auf 2,85 Prozent der jährlichen Netto-Sollmiete.

Beim Siat-Fonds schliesslich erhöhte sich die Anlagerendite in der Berichtsperiode marginal auf 1,85 von 1,84 Prozent. Im Portfolio hätten sich in der ersten Jahreshälfte nur geringfügige Änderungen ergeben: Einerseits seien in Olten zwei Wohnliegenschaften erfolgreich veräussert, andererseits mit dem Lüdin-Areal in Liestal ein Entwicklungsprojekt erworben worden. Die Mietzinsausfälle und -stundungen belaufen sich Anfang Mai auf 1,37 Prozent der jährlichen Netto-Sollmiete. (awp/mc/pg)

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