Ersatzneubau mit 22 Familien-Wohnungen in Wipkingen

Wipkingen
(Visualisierung: Haltmeier Kister Architektur GmbH)

Zürich – Die Mieter-Baugenossenschaft Zürich prüft aktuell Varianten von einer Renovation bis zu einem Neubau für ihr Mehrfamilienhaus an der Rotbuchstrasse in Zürich Wipkingen. Das Amt für Hochbauten hat im Auftrag der Mieter-Baugenossenschaft Zürich einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Team von Haltmeier Kister Architektur GmbH und Henauer Gugler AG aus Zürich ging als Sieger aus dem Verfahren hervor.

Das Mehrfamilienhaus an der Rotbuchstrasse mit den heute bestehenden 16 Kleinwohnungen weist einen Instandsetzungsbedarf auf. Auch entspricht der Wohnungsspiegel (3- und 3½-Zimmer-Wohnungen) nicht mehr den aktuellen Ansprüchen an Familienwohnungen. Um Vorschläge für Neubauten zu erhalten, hat das Amt für Hochbauten im Auftrag der Mieter-Baugenossenschaft Zürich einen anonymen, einstufigen Projektwettbewerb auf Einladung nach SIA 142 Ordnung für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe durchgeführt.

Ergebnis Architekturwettbewerb
Mit seinem Projekt «LA TULIPE» hat das Team von Haltmeier Kister Architektur GmbH und Henauer Gugler AG Ingenieure und Planer, beide aus Zürich, die Jury überzeugen können. Sie setzten die Zielvorgabe, auf dem 1405 m² grossen Grundstück möglichst viele grosse Wohnungen mit 4 und 4½ Zimmern zu realisieren, vorbildlich um und schlagen insgesamt 22 mehrheitlich Familienwohnungen vor, wie es in einer Mitteilung des Hochbaudepartements heisst

Die vorgegebenen Wohnungsgrössen orientierten sich an den minimalen Flächenvorgaben in der kantonalen Wohnbauförderungsverordnung. Das Neubauprojekt fügt sich mit seiner ortstypischen Architektur entlang der Rotbuchstrasse gut ins Quartier ein. Die Wohnungen sind zweiseitig ausgerichtet; mit der grossen Wohnküche und einem Zimmer zur Rotbuchstrasse hin wird der Strassenraum belebt. Mit dem durchfliessenden Wohnbereich und den gut möblierbaren Zimmern dürften die Wohnungen ein breites Publikum ansprechen. Die beiden Treppenhäuser werden von oben belichtet.

Für den Ersatzneubau werden die Energiekennwerte von Minergie P-ECO und Zielerstellungskosten von 7.5 Millionen Franken angestrebt. (mc/pg)

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