ImmoScout24 IAZI Immobilienindex: Beruhigung, aber kein Turnaround

Martin Waeber
Martin Waeber, CEO ImmoScout24. (Foto: ImmoScout24)

Martin Waeber, CEO ImmoScout24. (Foto: ImmoScout24)

Zürich – Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang der Angebotspreise im Juli kann im August keine Weiterführung dieser Entwicklung beobachtet werden. Während der ImmoScout24 IAZI Real Estate Index bei den Eigentumswohnungen wieder leicht anstieg (+0,4 Prozent), blieb er bei den Einfamilienhäusern zumindest unverändert. 

Noch im Juli sank der ImmoScout24 IAZI Real Estate Index erstmals im laufenden Jahr um rund 1 Prozent. Die Frage lautete: einmaliger «Ausreisser» oder Turnaround? Die Entwicklung konnte sich im August nicht als neuer Trend bestätigen. Denn im August legten die Angebotspreise von Eigentumswohnungen wieder leicht zu (+0,4 Prozent). Bei den Einfamilienhäusern zeigte der IAZI Index derweil keine Bewegung. Diese Zahlen tragen – zumindest vorläufig – zu einer weiteren Stabilisierung des Preisniveaus bei.

Tiefes Zinsniveau und besser als erwartete Konjunkturzahlen stützen
Das tiefe Zinsniveau und die neusten Konjunkturzahlen, welche besser ausfallen als erwartet, scheinen stützend für das Preisumfeld zu wirken. «Eine seriöse und verlässliche Prognose ist aufgrund der Unsicherheiten an den globalen Finanzmärkten sowie der weiteren Entwicklung der wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU nicht möglich», sagt Martin Waeber, Director von ImmoScout24.

Die Jahresentwicklung jedenfalls bestätigt die vielfach zitierte Beruhigung am  Schweizer Immobilienmarkt: Sowohl bei den Einfamilienhäusern (+0,4 Prozent) als auch bei den Eigentumswohnungen (+0,9 Prozent) ist über die vergangenen zwölf Monate lediglich ein moderater Anstieg zu beobachten. Seit Start der Erhebung am 1. Januar 2011 stieg der Index bei den Einfamilienhäusern um insgesamt 9,1 Prozent und bei den Eigentumswohnungen um 18,3 Prozent. (ImmoScout24/mc/pg)

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ImmoScout24 IAZI Immobilienindex

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