Implenia fördert ETH-Professur im Bereich innovatives und industrielles Bauen

Implenia

Signing Ceremony an der ETH Zürich (von links nach rechts): Prof. Dr. Ulrich Weidmann, Vizepräsident für Personal und Ressourcen ETH Zürich; Prof. Dr. Lino Guzzella, Präsident ETH Zürich; Anton Affentranger, CEO Implenia; Dr. Jörg Kaiser, Leiter Implenia Technical Center. (Bild: ETH/Implenia)

Zürich – Die ETH Zürich bzw. die ETH Zürich Foundation haben mit Implenia als Industriepartnerin eine strategische Partnerschaft im Bereich innovatives und industrielles Bauen besiegelt. Diese hat zum Ziel, das Know-how in den Bauwissenschaften weiterzuentwickeln. Die Erkenntnisse aus der Forschung sollen zur konkreten Prozessoptimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks genutzt werden können. Darüber hinaus möchte man mit der Partnerschaft die Attraktivität des Fachs, die Ausbildung junger Ingenieurinnen und Ingenieure sowie den Wissensaustausch zwischen Forschung und Wirtschaft fördern.

Kernpunkt der Vereinbarung ist die finanzielle Unterstützung einer Assistenz-Professur im Bereich innovatives und industrialisiertes Bauen am Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement (IBI) des Departements Bau, Umwelt und Geomatik der ETH Zürich. Diese wird von Implenia über die kommenden sechs Jahre mit einem zweckgebundenen Beitrag von 2,4 Mio Franken an die ETH Zürich Foundation unterstützt. Es wird angestrebt, dass die Professur in voraussichtlich ca. 12 bis 18 Monaten ihre Arbeit aufnehmen kann. In der Vereinbarung ist festgehalten, dass die Freiheit von Forschung, Lehre und Publikation für die Professur sowie die geförderten Forschenden jederzeit gewährleistet ist.

ETH-Präsident Prof. Dr. Lino Guzzella sieht viel brachliegendes Potenzial: „Durch die digitalen Technologien eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung, aber auch der besseren Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Diese gilt es für die Schweizer Bauwirtschaft zu nutzen.“ Auch Implenia CEO Anton Affentranger ist von der Partnerschaft überzeugt: „Let’s face it: Die Bauwirtschaft ist heute eine der ineffizientesten Branchen, die es gibt. Wir nehmen das diesjährige 10-Jahr-Jubiläum von Implenia zum Anlass, in die Zukunft des Bauens zu investieren und einen aktiven Beitrag an die Innovation und Industrialisierung unseres Fachs zu leisten.“ (Implenia/mc/pg)

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