Mobiles Bezahlen auf Geschäftsreisen gewinnt an Bedeutung

Smartphone
(Foto: Adam Radosavljevic - Fotolia.com)

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Zürich – Die Anzahl der Firmen, die mobiles Bezahlen nutzen, hat sich von 2011 zu 2012 auf 12% erhöht. Dies ergibt ein Vergleich der Ergebnisse der AirPlus Travel Management Studien aus diesen beiden Jahren. Sie zeigen einen deutlichen Wandel in der Nutzungsentwicklung; auch zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Unter den 24 befragten Nationen (2‘101 Travel Manager) liegt die Schweiz mit 18% auf Platz drei – hinter Indien und Australien.

Mobiles Bezahlen wird kontinuierlich zum festen Bestandteil im Geschäftsreisebereich. Verwendeten Geschäftsreisende ihr Smartphone 2011 hauptsächlich als Boardingpass (75%) sowie für das Abrufen von Travel Alerts (68%), aber nur lediglich 3% für mobile Bezahlvorgänge, zeigt die aktuelle Studie, dass sich die Anzahl der Unternehmen, die mobiles Bezahlen nutzen, auf 12% erhöht hat. Der Anstieg deutet darauf hin, dass Hürden, wie die fehlende Technologie auf den Smartphones, die Akzeptanz, der Mangel an Verständnis für die Vorteile der Technik und die damit einhergehende Sorge, keine sichere Alternative auf Reisen zu haben, genommen wurden.

Ein Expertenpanel von AirPlus zeigt zudem, dass bereits 2011 78% der Firmen immerhin einigen ihrer Mitarbeitenden Smarthphones zur Verfügung stellten. Eine Zahl die von Jahr zu Jahr ansteigt. Auch das ist ein Grund für die Zunahme an mobilen Bezahlvorgängen.

Industrie-und Entwicklungsländer: Nutzungsverhalten differiert stark
Die Konsumentenbedürfnisse für finanzielle Dienstleistungen in Entwicklungsländern sind weitaus anspruchsvoller, als bisher angenommen. Nicht nur, dass sich bereits 56% der diversen Bezahlmöglichkeiten bewusst sind; fast 90% der Verbraucher in den befragten Länder, darunter Bangladesch, Ghana, Indien, Indonesien, Nigeria und Pakistan, möchten diese Services in Zukunft auch nutzen.

In den Industrienationen hingegen scheint die Bandbreite der Möglichkeiten bereits schier unendlich: NFC, WAP, Direct Mobile Billing, cloudbasiertes mobiles Zahlen – um nur die gängigsten zu nennen. Während man davon ausgehen könnte, dass die etablierten Geschäftsreisemärkte wie die USA und Westeuropa auch diejenigen sind, die punkto mobiles Bezahlen am fortschrittlichsten sind, ist dies nicht der Fall. Denn die Top drei werden von Indien (29%) angeführt, gefolgt von Australien (25%) und der Schweiz mit 18%.

Die Mehrheit der Länder rangiert zwischen 14 und 9%, inklusive der führenden Geschäftsreisemärkte USA (14%), Deutschland (9%) und Grossbritannien (9%). Schlusslichter in der Nutzung sind Frankreich (5%), Österreich (4%) und Brasilien (2%).

Vorteile noch nicht greif-, aber deutlich erkennbar
Die Studie zeigt auch, dass viele Reisende (weltweit 62%) noch keine Vorteile im Hinblick auf mobiles Bezahlen sehen. Dem ist auch auf Länderebene so. Die Schweiz liegt hier mit 61% im globalen Durschnitt. Einzig in Italien (18%) und Australien (31%) sind die Travel Manager nicht ganz so skeptisch. Auf globaler Ebene sieht jedoch jeder dritte Travel Manager ein oder mehr potenzielle Vorteile von mobilem Bezahlen, auch wenn diese jetzt noch nicht greifbar sind. Am häufigsten genannt wurden die Vereinfachung der Reisekostenabrechnung aufgrund geringeren Aufwands seitens der Reisenden (19%), mehr Details bei der Reisekostenabrechnung (13%), verbesserte Überwachung der Reiserichtlinien (12%) und ein vereinfachtes Kreditkartenmanagement für Travel Manager (11%).

Die Technologie wird auch künftig Bestand haben; da sind sich die befragten Experten wie auch Nutzer einig. Wie schnell sie jedoch implementiert wird, hängt sowohl vom Verständnis und der Akzeptanz der Reisenden für die mobile Bezahllösung, als auch von exogenen Faktoren ab. Denn nur die mobilen Bezahlsysteme, die im Geschäftsreisemarkt am häufigsten genutzt werden, können sich langfristig durchsetzen. (AirPlus/mc/pg)

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