Mobimo steigert Gewinn im ersten Halbjahr massiv

Daniel Ducrey
Mobimo-CEO Daniel Ducrey. (Foto: Mobimo)

Luzern – Die Immobiliengesellschaft Mobimo hat im ersten Halbjahr 2021 die Auswirkungen der Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Der Gewinn legte stark zu, und für die weitere Entwicklung gibt sich das Unternehmen optimistisch.

Insbesondere dank eines substanziellen Ergebnisbeitrags aus dem «naturgemäss volatilen» Entwicklungsgeschäft für Dritte habe sich das Betriebsergebnis (EBIT) um 75 Prozent auf 115,4 Millionen Franken bzw. 134 Prozent auf 95,5 Mio exklusive Neubewertung verbessert, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Entwicklungstätigkeit für Dritte leistete dabei mit 54,4 Mio Franken einen «substanziellen Gewinnbeitrag».

Dies führe zu einem Unternehmensgewinn in der Höhe von 83,7 Mio (+101%) inklusive Neubewertung und von 67,3 Mio Franken (+213%) exklusive Neubewertung. Der Erfolg aus Neubewertung belief sich auf 19,9 Mio. Franken (VJ 25,1 Mio). Die Gewinnzahlen liegen stark über dem AWP-Konsens.

Stabile Bewertung der Geschäftsliegenschaften
Die Geschäftsliegenschaften hätten eine weitgehend stabile Bewertung verzeichnet, bei den Wohnliegenschaften hätten die tieferen Diskontierungssätze hingegen zu marktbedingten Höherbewertungen geführt.

Der Erfolg aus Vermietung lag mit 55,9 Millionen Franken leicht über dem Niveau des Vorjahres, was auf einen «weniger ausgeprägten Covid-Effekt» zurückzuführen sei, wie es heisst. Die Leerstandsquote reduzierte sich dabei von 5,5 auf 5,0 Prozent. Und der Wert des Gesamtportfolios lag den Angaben zufolge per Mitte 2021 unverändert bei rund 3,4 Milliarden Franken, die durchschnittliche Bruttorendite des Anlageportfolios weiterhin bei 4,5 Prozent.

Für die weitere Zukunft gibt sich Mobimo zuversichtlich. «Wir sehen derzeit keine Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Attraktivität des Immobilienmarkts», heisst es dazu in der Mitteilung. Insbesondere im Bereich Wohnen – Wohneigentum oder Miete – sei die Nachfrage gross. Bei den Bürogebäuden gehe man mittelfristig von einer Werterhaltung aus.

Die Etablierung des Homeoffice sei sicherlich eine der spürbarsten Veränderungen im Immobilienmarkt nach der Pandemie, werde aber nicht zwingend zu einem Abbau, sondern eher zu einem Umbau der Büroflächen und zu einer Veränderung in der Nutzung führen, glaubt das Unternehmen. (awp/mc/pg)

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