Moneypark: Immobilienrisiko in der Schweiz leicht gesunken

Moneypark: Immobilienrisiko in der Schweiz leicht gesunken
(Foto: Pixabay)

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Zürich – Der Immobilienmarkt in der Schweiz weist etwas weniger Risiko auf: Der sogenannte Real Estate Risk Index (RERI) von Moneypark sank im ersten Quartal leicht auf 3,0 von 3,3 Punkten. Die Entspannung sei auf den nur noch moderaten Preisanstieg von Wohneigentum zurückzuführen sowie auf die nach wie vor intakten Konjunkturerwartungen und die immer noch tiefe Arbeitslosigkeit, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Der Immobilienmarkt zeige sich solide mit gewissen Konsolidierungstendenzen: Das starke Preiswachstum der vergangenen Jahre habe sich merklich verlangsamt, und gerade bei Luxusimmobilien und Geschäftsliegenschaften seien die Preise teilweise merklich zurückgegangen.

MEI-Umsetzung als grosse Herausforderung
Herausforderungen werden indes in der unklaren Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative gesehen. Insbesondere das mittlere Preissegment werde jedoch in den kommenden Jahren noch von der starken Zuwanderung der vergangenen Jahre und dem ungebrochenen Trend der Schweizer zu Wohneigentum profitieren. Neben der Masseneinwanderungsinitiative würden angebots- und nachfrageseitig zudem – zumindest regional – die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative entscheidend sein, so Moneypark weiter.

Der RERI-Index misst anhand von sechs Subindizes quartalsweise Risiken und Chancen am Immobilienmarkt, wobei er von 1 bis 6 rangiert. Eine steigende Indexzahl weist auf wachsende Risiken am Markt hin. (awp/mc/pg)

Moneypark

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