Peach Property wächst im Halbjahr weiter – Gewinn geht zurück

Thomas Wolfensberger
Thomas Wolfensberger, CEO Peach Property. (Foto: zvg)

Zürich – Peach Property hat im ersten Halbjahr 2019 dank des Ausbaus des Immobilienportfolios erneut zugelegt. Der Gewinn ging allerdings zurück, weil weniger Wohneinheiten verkauft wurden. Die Immobilienfirma will auch im laufenden Jahr den Wachstumskurs fortsetzen.

Dank Investitionen in den Immobilienbestand und Zukäufen steigerte das Unternehmen den Portfoliowert im ersten Halbjahr 2019 gegenüber der Vorjahresperiode um 35 Prozent auf gut 793 Millionen Franken. Im Vergleich zum Jahresende sei dies noch ein Plus von mehr als 6 Prozent, wie die auf Immobilien in Deutschland fokussierte Firma am Donnerstag mitteilte.

Die Mieteinnahmen stiegen im Berichtszeitraum um rund 40 Prozent auf 19,3 Millionen Franken. Die annualisierten Sollmieten wurden im Vergleich zum Jahresende 2018 um 6 Prozent auf 46,4 Millionen Franken erhöht.

Anzahl Wohneinheiten erhöht – Leerstand gesenkt
Der Immobilienbestand sei durch den Zukauf von 421 Wohnungen auf nun 8’775 Einheiten erweitert worden. Durch Sanierungen und verstärkte Vermietungsaktivitäten habe der Leerstand um rund 11 Prozent auf 10,7 Prozent des Bestands reduziert werden können.

Der Gewinn nach Steuern belief sich auf 22,3 Millionen Franken und war damit geringer als im Vorjahr mit 26,5 Millionen Franken. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Berichtszeitraum weniger Immobilien verkauft wurden.

Der Verkaufserlös sei auf 7,3 von 21,9 Millionen Franken im Vorjahr zurückgegangen. Das Eigenkapital erhöhte sich zum Halbjahresende 2019 auf 310,9 von 301,3 Millionen Franken per Jahresende 2018.

Abbau von Leerstand
Im weiteren Jahresverlauf soll der Fokus auf die Fortsetzung der Sanierungen und damit den weiteren Abbau von Leerstand sowie die Erweiterung der Mieter-Services gelegt werden.

Sämtliche Wohnungen im Bestand sollen bis zum Jahresende 2019 selbst verwaltet werden. Darüber hinaus seien zahlreiche Ankaufsportfolios in Prüfung, um das Bestandsportfolio auf die mittelfristig geplante Zielmarke von 11’000 Wohnungen auszubauen. (awp/mc/ps)

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