Preise für Wohneigentum in der Schweiz auch im vierten Quartal gestiegen

Immobilien
(Photo by Aaron Huber on Unsplash)

Zürich – Trotz Corona sind in der Schweiz die Preise für Wohneigentum auch im vierten Quartal 2020 gestiegen. Über das Gesamtjahr sind insbesondere Einfamilienhäuser deutlich teurer geworden. Bei den Eigentumswohnungen verzeichnet einzig das gehobene Segment leicht rückläufige Preise.

Ängste, wonach die Krise den Immobilienmarkt bremsen würde, haben sich damit nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Im Schlussquartal legten die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal um 1,7 Prozent zu, wie eine Studie des Raumplaners Fahrländer Partner vom Mittwoch zeigt. Besonders hervorzuheben sei dabei der Anstieg von 1,9 Prozent im Luxussegment, zumal es dort in den beiden Vorquartalen zu einem Preisrückgang von insgesamt 5,9 Prozent gekommen war.

Insgesamt legen Eigentumswohnungen im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent zu. Dabei zeigt die Studie im Segment der gehobenen Eigentumswohnungen eine praktisch stabile Preisentwicklung (-0,5% zum Vorjahresquartal), während das untere (+5,4%) und das mittlere Segment (+5,9%) klare Preisanstiege aufweisen.

Einfamilienhäuser trotz Krise deutlich teurer
Noch deutlicher fällt derweil der Preisanstieg bei den Einfamilienhäusern aus. Diese legen gemäss Index von Fahrländer Partner verglichen zum Vorjahresquartal um 7,1 Prozent zu und verzeichnen zudem allein im vierten Quartal einen Anstieg von 2,0 Prozent.

Im mittleren Preissegment verzeichnen alle acht Grossregionen der Schweiz steigende Preise für Einfamilienhäuser. Am deutlichsten ist der Anstieg in den Regionen Zürich (+9,3%), gefolgt vom Mittelland (+8,6%) und der Genfersee-Region (+7,4%), während der Zuwachs in der Südschweiz (+3,0) und im Alpenraum (+4,8%) moderater ausfällt.

So haben die Wohneigentumspreise 2020 trotz Corona-Krise ihren Anstieg weiter fortgesetzt, wie die Studie zeigt. „Auch die zweite Corona-Welle hat den Wohneigentumsmarkt in der Schweiz nicht zum Erliegen gebracht“, lautet die Bilanz von Fahrländer-Chef Stefan Fahrländer. (awp/mc/pg)

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