SF Retail Properties Fund steigert 2019 Gesamterfolg auf 27,2 Mio Franken

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(Photo by Christian DeKnock on Unsplash)

Zürich – Der SF Retail Properties Fund blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Fonds hat an mehreren Standorten neue Mietverträge abgeschlossen und alte verlängert. Die Dividende soll erhöht werden.

Der Marktwert der Liegenschaften sei per Ende 2019 auf 762,2 Millionen Franken von 706,8 Millionen im Jahr zuvor gesteigert worden. Das Portfolio bestehe aus 88 Liegenschaften in 20 Kantonen, teilte die Gesellschaft am Montag weiter mit.

Höhere Soll-Mieteinnahmen
Die jährlichen Soll-Mieteinnahmen stiegen dank Zukäufen oder durch Mietvertragsverlängerungen sowie Wiedervermietungen um 2,9 Millionen auf 43,8 Millionen Franken. Das Nettofondsvermögen stieg in der Berichtsperiode um 52,85 Millionen Franken auf 568,08 Millionen Franken. Der Gesamterfolg stieg auf 27,2 von 21,8 Millionen Franken im Jahr zuvor.

Durch das erfreuliche Ergebnis will der SF Retail Properties Fund für das Geschäftsjahr 2019 eine um 0,10 Franken erhöhte Dividende von 4,35 ausschütten. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 93,21 Prozent. Die Anlagerendite per Ende Dezember 2019 betrage 4,66 Prozent.

Die Vermietung von verfügbaren Mietflächen und die Optimierung der bestehenden Mietverträge bleiben auch 2020 die Fokusthemen. Zudem sollen mehrere Neubauprojekte gestartet werden. Ein Neubauprojekt habe bereits per im Dezember 2019 beurkundet werden können und werde im Sommer 2020 ins Portfolio aufgenommen. Das Objekt biete Mietflächen für Retail, eine Gemeinschaftspraxis und 13 Wohnungen und sei bereits vor Vollendung vollvermietet. Der Ankermieter ist Migros für die Retailflächen.

Geschäfte von Ankermietern bleiben offen
Die Ankermieter des Portfolios seien die grossen Lebensmittelhändler Coop, Aldi, Lidl und Denner sowie diverse Drogerien, Apotheken, Bäckereien und Kiosken. Ihre Geschäfte blieben für die Sicherstellung der Grundversorgung geöffnet, teilte SFP im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Coronakrise mit. Zusätzliche 15 Prozent der Mieteinnahmen seien von den Schliessungsmassnahmen des Bundes nicht betroffen.

Die nationalen und internationalen Formate, die derzeit die Läden geschlossen halten müssten, erwirtschafteten weiterhin einen Teilumsatz über die Online-Verkaufspunkte respektive Lieferdienste wie z.B. Coop Fachmärkte und Media Markt.

Die Mieterschaft habe eine vorzügliche Bonität und SFP sei überzeugt, dass aufgrund der aktuellen Marktsituation die Mieter wirtschaftlich nicht gefährdet seien. «Wir stehen im stetigen Austausch mit den Mietern und suchen partnerschaftliche Lösungen, um die schwierigen Umstände meistern zu können», teilte die Gesellschaft weiter mit. (awp/mc/pg)

SF Retail Properties Fund

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