Steuerstreit Schweiz – USA: Erst informieren, dann diskutieren

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Bern – «Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst den heutigen weisen Entscheid des Nationalrats, die weiteren Beratungen zum sogenannten „Deal“ mit den USA auszusetzen, bis mehr Informationen vorliegen. Die Räte müssen zuerst umfassend über Geschäfte informiert werden, über die sie entscheiden. Das ist bei der Vorlage zum Steuerstreit mit den USA nicht gegeben.

Der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft stellt ebenfalls fest, dass auch innerhalb des Parlaments bezüglich des Informationsstands grosse Unterschiede herrschen. Zum Wohle des Landes und zur Vereinfachung der parlamentarischen Entscheidungsfindung müssen diese Unterschiede minimiert werden.

Insbesondere für die KMU Wirtschaft ist es sehr zentral, dass nicht nur die Interessen der Banken und ihrer Angestellten in die Überlegungen einbezogen sind. Es müssen zwingend auch die Interessen der der Finanzintermediäre, Vermögensverwalter und Treuhänder berücksichtigt werden.» (sgv)

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