Valartis erzielt 2021 Gewinn von 5,9 Mio Fr.

Gustav Stenbolt
Valartis-CEO Gustav Stenbolt. (Foto: zvg)

Freiburg – Valartis hat im vergangenen Jahr wieder Gewinn geschrieben nach dem Verlust im Vorjahr. Über eine Tochtergesellschaft in Russland ist das Geschäft derweil direkt vom Ukraine-Krieg betroffen.

2021 erzielte die Gruppe einen Gewinn von 5,9 Millionen nach einem Verlust von 10,7 Millionen Franken. Verstärkte operative Aktivitäten, Kostensenkungen und verbesserte Marktbedingungen hätten zu dem positiven Ergebnis geführt, teilte Valartis am Dienstag mit. Mehrere Transaktionen und Projekte seien erfolgreich abgeschlossen worden.

Der Geschäftsertrag stieg um 35 Prozent auf 13,2 Millionen. Dabei lag der Erfolg aus Management Services bei 5,8 Millionen (VJ 5,3 Mio). Der Erfolg aus Investitionsliegenschaft stieg zudem auf 3,9 Millionen (3,6 Mio), was den Anstieg der Auslastung und der Rentabilität der Liegenschaft widerspiegle. Ausserdem erhöhte sich der Beitrag der assoziierten Gesellschaften dank eines erfolgreichen Jahres bei der Banque Cramer sowie bei den Schiffsbeteiligungen auf 3,5 Millionen Franken (0,7 Mio).

Geschäfte in Russland laufen normal
Der Geschäftsaufwand sank indes um rund 6 Prozent auf 9,5 Millionen Franken.

Beim Nettofinanzergebnis machte Valartis einen Gewinn von 2,8 Millionen im Vergleich zu einem Verlust von 9,9 Millionen ein Jahr zuvor. Dies sei in erster Linie auf die Aufwertung des russischen Rubels zum Schweizer Franken zurückzuführen, so Valartis. Das hatte sich hauptsächlich auf den Wert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie auf Darlehen ausgewirkt, welche an ein assoziiertes Unternehmen der ENR Russia Invest SA gewährt wurden.

Über die 63%-Tochter ENR ist Valartis dem russischen Markt ausgesetzt. ENR beobachte aufmerksam die Auswirkungen der Sanktionen, die wegen des Krieges in der Ukraine gegen russische Unternehmen und Personen verhängt wurden.

Die Situation sei zwar nach wie vor sehr unvorhersehbar und unsicher. Das operative Geschäft von ENR in Russland laufe jedoch weiterhin auf einem Niveau, das mit dem vor Beginn des Konflikts vergleichbar sei. Es seien daher keine wesentlichen risikomindernden Reorganisationsmassnahmen erforderlich, um diese Geschäfte auf dem russischen Inlandmarkt zu erhalten. (awp/mc/ps)

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