VP Bank: US-Haushaltsstreit hinterlässt bei ZEW-Konjunkturerwartungen keine Bremsspuren

Thomas Gitzel
von Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank Gruppe.

Von Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank.

Vaduz – Die Turbulenzen in den USA hinterlassen bei den ZEW-Konjunkturerwartungen keine Bremsspuren. Die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten blicken trotz der politischen Turbulenzen in den USA optimistischer in die Zukunft, und dies zu Recht: Kommt es in Washington in den kommenden Tagen zu einer Lösung, dürften die globalen realwirtschaftlichen Blessuren gering ausfallen.

Hält der Konflikt aber noch längere Zeit an, werden die Folgen des politischen Hickhacks jenseits des Atlantiks auch für die deutsche Wirtschaft nicht ohne Folgen bleiben. Wir wollen den Teufel jedoch nicht an die Wend malen und wenden uns der Zukunft nach einem gelösten US-Haushaltskonflikt zu. Diese kann nach wie vor in freundlichen Tönen gezeichnet werden. Die Frühindikatoren hellten sich zuletzt im Trend rings um den Globus auf, wichtige Frachtindikatoren konnten zulegen und die Wogen um einen deutlichen Renditeanstieg haben sich auch gelegt. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bleiben also günstig – das sehen auch die vom ZEW befragten Analysten so. (VP Bank/mc/ps)

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