Westhive besetzt den VR neu und schliesst Finanzierungsrunde ab

Martin Bosshardt
Martin Bosshardt ist neuer VR-Präsident der Westhive AG. (Foto: zvg)

Zürich – Die Westhive AG, schweizweit eine der grössten Anbieterinnen von flexiblen Büroflächen, Team Offices und Coworking-Arbeitsplätzen, schliesst eine erfolgreiche Finanzierungsrunde ab und erweitert im Hinblick auf die Expansion den Verwaltungsrat. Neuer Verwaltungsratspräsident ist Martin Bosshardt, vormals Partner und CEO der Open Systems AG. Ebenfalls wurden Gerhard Walde, Verwaltungsratspräsident des Immobilienvermarkters Walde & Partner, sowie Michael Widmer, Geschäftsführer der Brino Group AG, in den Verwaltungsrat berufen.

Nach der Eröffnung der ersten flexiblen Büroflächen vor zwei Jahren an der Hardturmstrasse im Zürcher Industriequartier wuchs die Westhive AG in der ersten Expansionsphase auf heute rund 900 Arbeitsplätze an insgesamt fünf Standorten in Zürich und Basel. Westhive ist damit zwei Jahre nach der Gründung einer der grössten Anbieter von Space-as-a-Service in der Schweiz. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum: die Zahl der Standorte soll sich in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. Im Fokus stehen die urbanen Zentren der Schweiz, darunter insbesondere Genf, Lausanne, Zug, St. Gallen sowie weitere Standorte in Zürich.

Um dieses Wachstum fokussiert voranzureiben, übergibt Westhive Mitgründer Andreas Widmer seinen Posten als Verwaltungsratspräsident per Mai 2020 an Martin Bosshardt. Widmer verbleibt ebenso wie die beiden weiteren Gründer Bruno Rambaldi und Claus Bornholt Mitglied des Verwaltungsrats.

Bosshardt rechnet mit hohen Wachstumsraten
Bosshardt zeigt sich fasziniert von den Zukunftsaussichten: «Westhive steht vor einem grossen Wachstumsschub» betont er in seiner neuen Funktion als Verwaltungsratspräsident. «Die Welt der Geschäftsimmobilien durchläuft zurzeit einen nachhaltigen Wandel. Mehr und mehr Unternehmen suchen Flexibilität bei der Miete von Büroflächen» so Bosshardt weiter. Experten schätzen, dass künftig immer mehr sogenannte Flex-Space Angebote auf den Markt kommen. In England liegt der Anteil der flexibel mietbaren Büroflächen bereits bei 6% des Gesamtmarkts. «In der Schweiz beträgt der Anteil von Flex-Space am Gesamtmarkt für Büroflächen gerade mal 1%» führt Bosshardt aus und freut sich: «Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, mit welchen Wachstumsraten wir in den nächsten Jahren in der Schweiz rechnen können. Und der COVID-19 Ausbruch wird diesen Trend mittelfristig noch verstärken. Alle haben gemerkt: es geht auch flexibler als bis anhin!»

Finanzierungsrunde abgeschlossen
Zur Finanzierung der ehrgeizigen Pläne hat Westhive im März eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen. «Auch wenn wir auf den einzelnen Standorten bereits profitabel arbeiten» erläutert Andreas Widmer, «so sind wir doch für die Expansion auf externes Kapital angewiesen. Natürlich könnten wir auch rein aus eigener Kraft wachsen – aber es würde länger dauern.» (Westhive/mc/pg)

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