Wirtschaftsjahr 2018: Asiaten am optimistischsten

Börse
Aufschwung: Asien denkt positiv. (Bild: Pixabay)

London – Asiaten denken am optimistischsten über den Zustand ihrer Volkswirtschaften in diesem und auch in den nächsten Jahren. Grund dafür ist das konstante Wachstum des BIP in China und einigen anderen aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens. Das zeigt eine globale Erhebung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers International (PwC).

Entgegen aller Prognosen
Für die Erhebung der Daten haben die Researcher rund 22.000 Konsumenten aus 27 verschiedenen Ländern interviewt. Befragte aus den vier grössten asiatischen Ländern – den Philippinen, Indonesien, China und Vietnam – gaben in der Umfrage an, dass ihre Volkswirtschaften 2018 wahrscheinlich besser abschneiden werden als im Vorjahr. Die Studie zeigt jedoch auch grundlegend, dass die Verbraucher weltweit optimistisch über die allgemeine Gesundheit der Volkswirtschaften ihrer Länder denken.

Rund ein Drittel der Konsumenten glaubt, dass ihr Land 2018 wirtschaftlich besser performen wird als 2017, während 41 Prozent annehmen, dass die Leistung gleich bleiben wird. Nur jeder Fünfte meint, dass sich die Wirtschaft 2018 verschlechtert. Die gute Laune der Konsumenten widerspricht der Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF). In dieser heisst es, dass das globale BIP bis 2022 um weniger als vier Prozent wachsen wird.

KI weiter auf dem Vormarsch
Laut den PwC-Researchern sind sich die Verbraucher sehr wohl über die Faktoren bewusst, die sich möglicherweise auf ihre Kosten auswirken. Als Hauptursachen für solche Störungen nennen sie hohe Kraftstoff- und Benzinpreise, Wirtschaftsrezession, Inflation – und in geringerem Masse auch Handelsprotektionismus oder globale Terrordrohungen. Vor dem Hintergrund der starken Wirtschaftslage begrüssen die Verbraucher den Einsatz von Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz (KI), wie Amazon Echo oder Google Home. Asiatische Verbraucher sind Spitzenreiter in der Nutzung von KI-Geräten zum Einkaufen.

Unter chinesischen Konsumenten besitzt bereits mehr als ein Fünftel der Befragten ein KI-Gerät und mehr als die Hälfte plant, eines zu kaufen. «Die hohe Nachfrage nach KI-Geräten unter asiatischen Verbrauchern spiegelt ihre Präferenz von Sprachinteraktion mit Elektronik wider, sowie geringere Bedenken in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit im Internet», heisst es von PwC. Ganz im Gegensatz zu der geringeren Nachfrage in Industrieländern wie Frankreich, den USA und dem Vereinigten Königreich. (pte/mc/ps)

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