American Express verbucht Gewinneinbruch

Kenneth Chenault
Kenneth Chenault, CEO American Express.

Kenneth Chenault, CEO American Express.

New York – American Express hat im Schlussquartal wegen höherer Kosten und einer mehrere hundert Millionen Dollar schweren Abschreibung einen Gewinneinbruch erlitten. Unter dem Strich blieben in der Zeit von September bis Ende Dezember 899 Millionen Dollar als Überschuss übrig. Das sind 38 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum, wie die US-Kreditkartenfirma am Donnerstag mitteilte.

Allein 419 Millionen Dollar fielen als Belastung für Abschreibungen auf den Firmenwert und Umbaukosten im Konzern an. Bereinigt um diese Belastung übertraf American Express aber die Erwartungen der Analysten.

Starker Dollar belastet
Auch bei den Erträgen waren die Vorzeichen rot, sie schrumpften um acht Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. Experten hatten mit einem Rückgang in dieser Grössenordnung gerechnet. Wie bereits in den Vorquartalen kämpfte American Express auch zum Jahresende mit dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen in US-Währung verringert.

American Express gehört zusammen mit Visa und Mastercard zu den drei grossen Kreditkarten-Anbietern. Im Unterschied zur Konkurrenz vergibt die Firma auch den eigentlichen Kredit. Die Wettbewerber sind Dienstleister vor allem der Banken und leben nur von Gebühren. (awp/mc/pg)

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