Bank of America verdient wieder prächtig

Brian Moynihan
Brian Moynihan, CEO Bank of America. (Foto: BoA)

Brian Moynihan, CEO Bank of America. (Foto: BoA)

Charlotte – Die Bank of America scheint die Spätfolgen der Finanzkrise endgültig verdaut zu haben. Im vergangenen Jahr vervierfachte die US-Grossbank ihren Gewinn auf unterm Strich 14,4 Milliarden US-Dollar (13,2 Mrd Euro). Im Jahr 2014 hatte ein milliardenschwerer Vergleich mit der US-Regierung über faule Hypotheken-Deals im Vorfeld der Finanzkrise den Gewinn noch einbrechen lassen. Es war der Höhepunkt einer langen Reihe an teuren Rechtsstreitigkeiten.

«Wir haben 2015 unsere höchsten Gewinne in annähernd einem Jahrzehnt eingefahren», erklärte Bankchef Brian Moynihan am Dienstag am Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina. Er hob insbesondere eine rege Kreditvergabe und die Vermögensverwaltung hervor. Vor allem aber senkte Moynihan die Kosten des Finanzkonzerns radikal. Die Anleger waren zufrieden: Die Aktie stieg vorbörslich um knapp 2 Prozent.

Im Schlussquartal alleine kam ein Gewinn für die gewöhnlichen Aktionäre von 3,0 Milliarden Dollar heraus und damit rund 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Erträge – die gesamten Einnahmen der Bank – kletterten in der Zeit um 4 Prozent auf 19,5 Milliarden Dollar. (awp/mc/ps)

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