Basler Kantonalbank prüft Schliessung Private Banking Standorte Zürich und Bern

Guy Lachappelle
Raiffeisen-VRP Guy Lachappelle.

BKB-Direktionspräsident Guy Lachappelle.

Basel – Die Basler Kantonalbank (BKB) setzt die im vergangenen Sommer angekündigte neue Strategie schrittweise um: Im Rahmen ihrer neuen Ausrichtung beabsichtigt sie, ihre Standorte auf Basel zu konzentrieren. Sie prüft deshalb die Schliessung der beiden ausserkantonalen Private Banking Standorte Zürich und Bern, wie das Institut am Donnerstag mitteilt.

Die im Rahmen der wertorientierten Steuerung der Bank vorgenommenen Analysen hätten gezeigt, dass die ausserkantonalen Standorte mittelfristig einen unzureichenden Wertbeitrag generieren. Mit der Standortkonzentration auf Basel soll einerseits eine weitere Verbesserung der Service- und Dienstleitungsqualität erreicht werden. Andererseits könne damit eine Optimierung des Wertbeitrags des bestehenden Kundengeschäfts erzielt werden. Die Schliessung der beiden betroffenen Standorte in Zürich und Bern würde bis spätestens Ende 2014 vollzogen, heisst es in der Mitteilung weiter.

40 Mitarbeitende betroffen
An den beiden Private Banking Standorten Zürich und Bern sind aktuell gesamthaft 40 Mitarbeitende tätig. Die BKB hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet und tritt mit der Personal­vertretungskommission über den Abschluss eines Sozialplans in Verhandlungen. Den Mitarbeitenden würde nach Möglichkeit eine vergleichbare Stelle in Basel angeboten. Da in Basel jedoch ein beschränktes Stellenangebot besteht, können Kündigungen aus heutiger Sicht wahrscheinlich kaum vermieden werden. «Wir werden natürlich unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und den betroffenen Mitarbeitenden im Rahmen des Sozialplans umfassende und faire Lösungen anbieten.» versichert Guy Lachappelle, Direktionspräsident der Basler Kantonalbank. (BKB/mc/ps)

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