BT&T Timelife grenzt Verluste ein

Walter Meier
Walter Meier, CEO und VRP BT&T Timelife.

Walter Meier, CEO und VRP BT&T Timelife.

St.Gallen – Die Beteiligungsgesellschaft BT&T Timelife (BTTL) weist für das erste Halbjahr 2011 einen den Aktionären zurechenbaren Verlust von 4,38 Mio CHF nach einem Fehlbetrag im Vorjahr von 6,73 Mio aus. Der innere Wert (NAV) lag Ende Juni bei 13,3 Mio CHF, was je Aktie 0,97 CHF entspreche, schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung von Donnerstagabend.

Der Gesamterfolg wird mit -7,25 Mio nach -8,68 Mio ausgewiesen, davon entfallen -2,87 (VJ -1,94) Mio auf Minderheitsanteile. Die BTTL habe sich auf Beteiligungen mit Zukunftspotential fokussiert und über die Vereinfachung der Struktur die Voraussetzungen für eine Kostenreduktion geschaffen. In der Berichtsperiode hätten aber Wertberichtigungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit den Verkäufen, die ungünstige Währungsentwicklung sowie Verzögerungen bei der Realisierung von Projekten bei Rock Well Petroleum zum Verlust geführt.

Grosser Zusatzaufwand infolge Strafuntersuchung gegen Ex-BVK-Chef
Zudem seien im Zusammenhang mit der im Juni 2010 begonnenen Strafuntersuchung gegen den Chef der Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich (BVK) auch im ersten Halbjahr 2011 ein grosser Zusatzaufwand angefallen. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen und so lasse sich noch nicht abschätzen, wie gross der entsprechende finanzielle Schaden für BTTL sein wird. Nach dem Verkauf von mperical und Innoven konzentriert sich BTTL auf die Entwicklung von Beteiligungen an Unternehmen mit Schwerpunkt im Bereich Energie, Ressourcen und Technologie mit attraktiven Zukunftsaussichten und einem grossen Wertsteigerungspotenzial. Dabei stehe die Mehrheitsbeteiligung an Rock Well Petroleum im Zentrum. (awp/mc/ps)

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