CFT mit deutlichen Gewinnrückgang

Patrick Combes

CFT-Konzernchef Patrick Combes.

Zürich – Die Compagnie Financière Tradition AG hat im Geschäftsjahr 2011 den starken Franken zu spüren bekommen, zudem wurden die Geschäftszahlen erneut von der Reorganisation des japanischen Geschäft beeinträchtigt. Das Nettoergebnis sank um 47% auf 26,6 Mio CHF. Das Nettoergebnis nach Minderheiten lag um 49% unter dem Vorjahr bei 20,9 Mio CHF, wie einer Mitteilung des Brokerhauses vom Freitag zu entnehmen ist.

Die Aktionäre kommen in den Genuss einer Dividende von 4,00 CHF je Aktie. Im Vorjahr schüttete die Gruppe noch 5,00 CHF je Aktie aus.

Auf operativer Ebene ging das konsolidierte Betriebsgewinn der CFT nur leicht um 0,7% auf 51,1 Mio CHF zurück. Darin enthalten sind Ausgaben in Höhe von 4,8 Mio CHF im Zusammenhang mit der Abschreibung eines immateriellen Vermögenswertes sowie andere ausserordentlichen Aufwendungen inkl. Restrukturierungskosten von 17,1 Mio CHF. Bei der japanischen Tochtergesellschaft Gaitame sei das Betriebsergebnis erneut rückläufig gewesen, in der zweiten Jahreshälfte sei sie aber wieder profitabel gewesen, schreibt CFT.

Wechselkurse belasten Umsatz
Bereits publiziert hat CFT die Zahlen zum Umsatz. Der Broker erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen konsolidierten Umsatz von 1,07 Mrd CHF, was einem Rückgang von 12% entsprach. Zu konstanten Wechselkursen hätte allerdings ein kleiner Anstieg von 0,3% resultiert. Im Januar und Februar des laufenden Geschäftsjahres sei der Umsatz zu konstanten Wechselkursen stabil geblieben, so die CFT. Die Gesellschaft habe sich für 2012 zum Ziel gesetzt, ihre Kosten weiter zu senken und ihre Flexibilität weiter zu verbessern. Sie setze jedoch ihre Technologieinvestitionen fort. (awp/mc/pg)

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