Die Entwicklung des eigenen Vermögens selbst steuern

Die Entwicklung des eigenen Vermögens selbst steuern
(Bild: Pexels)

Darmstadt – Es gibt ganz unterschiedliche Ansätze, mit dem eigenen Vermögen – egal ob als vermögende Privatperson oder ob mit dem Kapital des eigenen Unternehmens – umzugehen. In vielen Fällen wird die Verwaltung in fremde Hände gegeben, mit der Überzeugung, dass die Experten schon für das notwendige Wachstum sorgen werden.

Oftmals funktioniert das auch. Doch was ist, wenn Sie selbst mehr Überblick über eigenes Vermögen haben und die Dinge selbst lenken möchten?

Es gibt Alternativen – Vermögensberater statt Vermögensverwalter

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Vermögensverwalter und einem Vermögensberater. Denn während der Verwalter im Endeffekt innerhalb eines festgelegten Rahmens selbst entscheidet und nur in regelmässigen Abständen Bericht erstattet, verhilft der Vermögensberater Ihnen zu dem notwendigen Wissen, um selbst fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Unternehmen wie betainvestment.de vermitteln Kunden passende Anlagestrategien und ein breit aufgestelltes Wissen rund um die verschiedensten Anlagethemen. Das ist auch wichtig. Denn auch wenn die Inflation in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarstaaten in Europa sehr niedrig ist, durch den SNB Leitzins von 0,00 Prozent sind auch Sparzinsen auf einem historisch niedrigen Stand. Wer sein Geld also nur an die Seite legt, sieht ihm beim langsamen Verzehr durch den gemächlichen Verlust der Kaufkraft zu.

Mit der richtigen Strategie langfristig gute Entscheidungen treffen

Natürlich ist gerade der Umgang mit Vermögensanlagen kein leichtes Pflaster. Es gibt immer wieder Situationen, in denen Fehler viel Geld kosten können. Und selbst gut durchdachte Käufe von Aktien, Fonds oder Anleihen können zu Verlusten führen. Es gibt an der Börse keine Garantien für einzelne Titel.

Was es aber gibt, sind wiederkehrende Muster. Die Börse funktioniert in Wellenbewegungen. Nimmt man nur mal als Beispiel den Tech-Sektor. In den Jahren 2024 – 2026 ist dieser enorm gewachsen. Unternehmen wie NVIDIA haben allein im Jahr 2024 enorme Wachstumsraten erfahren.

Solche Wachstumsraten lassen sich nicht unbegrenzt fortsetzen. Es ist nur logisch, dass Unternehmen, die in sehr kurzer Zeit ausgesprochen stark gewachsen sind, zwischendurch eine gesunde Marktkorrektur durchlaufen müssen. Wenn man das weiss, kann man mit Situationen, in denen auch mal für mehrere Monate ein Minus am Kurs steht, besser umgehen.

Hinzu kommt, dass bei vielen Menschen noch immer eine gewisse Angst vor den viel heraufbeschworenen Marktblasen besteht. Als im Jahr 2000 die sogenannte Dotcom-Blase platzte, stürzte das die Aktienmärkte weltweit in eine erhebliche Krise. Billionen Dollar wurden innerhalb kürzester Zeit quasi ausradiert.

Der Markt brauchte danach eine ganze Weile, um sich wieder zu erholen. Der NASDAQ Composite etwa benötigte 15 Jahre, um nach dem Börsencrash, der auf die Dotcom-Blase folgte, wieder neue Allzeithochs zu erklimmen.

Das Wichtigste an dieser Geschichte – er erklomm wieder neue Allzeithochs. Wer mit einem ausreichend grossen Anlagehorizont am Markt ist, kann negative Marktphasen oft einfach aussitzen. Wer einen eher kurzen Anlagehorizont hat, sollte seine Investitionen auf Bereiche fokussieren, die nicht so anfällig für Korrekturen sind.

Was man an der Börse immer beachten muss

Wenn man sich mögliche Investments ansieht, betrachtet man in der Regel die Vergangenheit. Welche Entwicklung hat ein Index wie der MSCI World oder der NASDAQ Composite in einem bestimmten Zeitraum genommen? Diese Entwicklungen überträgt man dann auf die Zukunft und schon hat man einen einigermassen nachvollziehbaren Ausblick.

Das funktioniert natürlich leider nicht immer. Denn Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen und vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Bei Einzelaktien noch weniger als bei ETFs, die einen breiten Markt widerspiegeln. Wer selbst am Markt tätig werden möchte, braucht entsprechendes Fachwissen, um nachhaltige und am Ende wirklich gewinnbringende Entscheidungen treffen zu können. Deshalb ist es so wichtig, sich nach verlässlichen Partnern umzusehen, die einem genau dieses Wissen an die Hand geben. (bi/mc/hfu)


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