EU pocht auf Abmachungen für neues Athen-Hilfspaket

Olli Rehn

EU-Währungskommissar Olli Rehn.

Brüssel – Im Kampf um die Rettung Griechenlands pocht die EU-Kommission auf baldige Vereinbarungen für ein neues Hilfspaket. Das nächste reguläre Treffen der Euro-Finanzminister am 11. Juli müsse konkrete Ergebnisse dazu bringen, sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Montag in Brüssel.

«Wir erwarten Fortschritt bei diesem Treffen, um Klarheit zu haben über die zentralen Bestandteile des Nachfolgeprogramms», sagte der Sprecher. Nach dem 11. Juli seien aber noch weitere Verhandlungen über die Einbeziehung von privaten Gläubigern wie Banken und Versicherungen nötig.

Schwierige Verhandlungen erwartet
Eine Erklärung der Euro-Finanzminister vom vergangenen Samstag hatte für das zweite Rettungspaket, das nach Spekulationen einen Umfang von bis zu 120 Milliarden Euro haben könnte, keinen konkreten Zeitplan genannt. Der Vorsitzende der Ministerrunde, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, hatte zuvor von «mehreren Wochen» gesprochen, die zum endgültigen Abschluss nötig seien. Er hatte dabei auch die schwierigen Verhandlungen bei den privaten Gläubigern im Blick gehabt. (awp/mc/ps)

EU-Kommission

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