Fed: US-Wirtschaft erholt sich von hartem Winterwinter

Janet Yellen
Janet Yellen, ehemalige Fed-Chefin. (Foto: © United States Government Work)

Fed-Chefin Janet Yellen. (© US Government Work)

Washington – Die amerikanische Wirtschaft erholt sich der US-Notenbank zufolge von den Folgen des harten Winters. Die Wirtschaft sei zuletzt in den meisten Regionen gewachsen, hiess es im am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht (Beige Book) der US-Notenbank (Fed). Überwiegend sei das Wirtschaftswachstum als „verhalten bis moderat“ bezeichnet worden. In den vom harten Winterwetter betroffen Regionen wie New York und Philadelphia habe sich die Wirtschaft erholt. Die Finanzmärkte reagierten nicht auf den Bericht.

Die Konsumausgaben hätten sich in den meisten der 12 Distrikten der Fed dank des besseren Wetters erholt, hiess es in dem Bericht. Die Industrieproduktion habe sich überwiegend verbessert. Positiv habe sich auch die Kreditvergabe entwickelt. Etwas verhaltener wird die Lage am Arbeitsmarkt bewertet. Die Entwicklung sei gemischt ausgefallen aber insgesamt positiv. Kurz vor der Veröffentlichung des Berichts hatte Notenbankchefin Janet Yellen die Erholung am Arbeitsmarkt als „enttäuschend langsam“ bezeichnet.

Keine Inflationsgefahren in Sicht
Inflationsgefahren lassen sich aus dem Bericht nicht herauslesen. Die Preise seien stabil geblieben oder leicht gestiegen. Der Lohndruck sei minimal. Die Hauspreise seien verhalten gestiegen. Die US-Notenbank will den Aufschwung weiter durch eine lockere Geldpolitik stützen, sagte Yellen zuvor. „Wir stehen zu der Verpflichtung, die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen“. Je länger der Arbeitsmarkt und die Inflationsentwicklung hinter den Zielwerten zurückblieben, desto länger bleibe der Leitzins auf dem aktuellen Rekordtief.

Bei dem aktuellen Beige Book wurden Daten berücksichtigt die bis zum 7. April erhoben wurden. Das Bericht beruht auf Umfragen in der Wirtschaft, die von den regionalen Notenbanken der Federal Reserve durchgeführt werden. Zusammengestellt wurde der aktuelle Bericht durch die Notenbank von Richmond. (awp/mc/ps)

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