Freiburger KB steigert Halbjahresgewinn auf 72,9 Mio Franken

Freiburger Kantonalbank

Freiburg – Die Freiburger Kantonalbank (FKB/BCF) hat im ersten Semester 2019 zwar weniger Ertrag erwirtschaftet, unter dem Strich aber mehr verdient. Das zweite Halbjahr sieht das Staatsinstitut in ähnlichem Licht.

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft, die Hauptertragsquelle der Bank, stieg in den ersten sechs Monaten um 6,2 Prozent auf 124,0 Millionen Franken. Als Gründe nennt die Bank in einer Mitteilung vom Freitag insbesondere das grössere Kreditvolumen und eine Abnahme der Refinanzierungskosten für das Zinsrisiko.

Wegen des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus bleibe der Druck auf die Margen dennoch bestehen, hiess es. Der Netto-Erfolg sank um 4,3 Prozent auf 116,0 Millionen.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte indes um 2,6 Prozent auf 15,4 Millionen Franken zu. Auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, welcher sich unter anderem aus Devisen- und Edelmetallerträgen zusammensetzt, entwickelte sich positiv: Er stieg um 6,0 Prozent auf 5,2 Millionen Franken an. Der „übrige ordentliche Erfolg“ entwickelte sich hingegen negativ und nahm um 13 Prozent auf 3,0 Millionen Franken ab.

Hypothekarforderungen von 15,8 Milliarden
Unter dem Strich sank der Geschäftsertrag um 3,4 Prozent auf 139,6 Millionen Franken. Dennoch erhöhte sich der Geschäftserfolg um 1,0 Prozent auf 88,1 Millionen Franken und der Halbjahresgewinn ebenfalls um 1,0 Prozent auf 72,9 Millionen.

Zum einen bewegte sich der Geschäftsaufwand indes mehr oder weniger im Budget. Abschreibungen, Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Rückstellungen und Verluste belasteten zum anderen deutlich weniger als im Vorjahr, wie es hiess.

Die Kundenausleihungen legten derweil um 2,4 Prozent auf 19,0 Milliarden Franken zu, was sich insbesondere in höheren Hypothekarforderungen begründet. Denn diese legten um 2,1 Prozent auf 15,8 Milliarden Franken zu. Auf der Gegenseite stiegen die Kundengelder um 1,7 Prozent 14,0 Milliarden.

Mit Blick in die Zukunft schrieb die Bank zudem: „Das zweite Semester sollte gleich dynamisch sein und deshalb der Bank erlauben, ihre guten Ergebnisse zu bestätigen.“ (awp/mc/pg)

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