Fusionen und Börsengänge bescheren Goldman Sachs Gewinnsprung

Fusionen und Börsengänge bescheren Goldman Sachs Gewinnsprung
David Solomon, CEO Goldman Sachs.

New York – Glänzende Geschäfte mit Fusionen und Börsengängen haben der US-Investmentbank Goldman Sachs im zweiten Quartal einen überraschend starken Gewinnsprung beschert. Der Überschuss war mit fast 5,5 Milliarden US-Dollar der zweithöchste Quartalsgewinn der Unternehmensgeschichte, wie die Bank am Dienstag in New York mitteilte.

Ein Jahr zuvor hatten eine hohe Risikovorsorge für drohende Kreditausfälle und eine Einigung in der milliardenschweren Korruptions- und Geldwäscheaffäre um den malaysischen Staatsfonds 1MDB den Gewinn von Goldman Sachs auf 373 Millionen Dollar einbrechen lassen.

Die Nettoerträge – also die Einnahmen der Bank – legten im Jahresvergleich um 16 Prozent auf fast 15,4 Milliarden Dollar zu. Während die Erträge im Kapitalmarktgeschäft sprudelten, musste Goldman Sachs im Handelsgeschäft einen Rückgang um fast ein Drittel hinnehmen. Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten zunächst positiv aufgenommen. Im vorbörslichen US-Handel legte die Aktie der Bank um rund ein halbes Prozent zu. (awp/mc/ps)

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