Generali Schweiz verdient im Jahr 2018 mehr

Andreas Krümmel
Andreas Krümmel, CEO Generali Schweiz. (Foto: Generali)

Adliswil – Generali Schweiz hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr verdient. Trotz Turbulenzen an den Börsen und den Herausforderungen, die sich dem Unternehmen im Rahmen der laufenden Transformation gestellt haben, sei das Gesamtergebnis um 8,5 Prozent auf 194,2 Millionen Franken angestiegen, teilte die Schweizer Tochter des italienischen Versicherungskonzerns am Dienstag mit.

Gut abgeschnitten hat Generali Schweiz im Nichtleben-Teil. Da lag die für den Erfolg des Geschäfts massgebende Schaden-Kosten-Quote mit 93,0 Prozent (VJ 92,4%) weiterhin deutlich unter 100 Prozent. Liegt die Combined Ratio unter dieser Schwelle, dann arbeitet eine Versicherung profitabel. Auf den Kapitalanlagen verzeichnete die Gruppe derweil zu Marktwerten einen Rückgang von 1,8 Prozent.

Rückläufig entwickelte sich auch das Geschäftsvolumen. Insgesamt sanken die gebuchten Bruttoprämien um 2,6 Prozent auf 1,97 Milliarden Franken. Im etwas grösseren Lebengeschäft gingen die Einnahmen entsprechend der schwierigen Marktlage mit nach wie vor sehr tiefen Zinsen um 1,6 Prozent auf 1,17 Milliarden zurück.

Prämieneinnahmen im Bereich Nichtleben deutlich rückläufig
Gar um 4 Prozent auf 0,79 Milliarden Franken verringerten sich die Prämieneinnahmen im Nichtleben-Teil. Da habe man beim Zeichnen von Kollektivkranken-Versicherungen Vorsicht walten lassen und aufgrund des Preisrückgangs insbesondere bei den Motorfahrzeugversicherungen bewusst auf Geschäft verzichtet, hiess es.

Wie die Konkurrenz investiert auch Generali Schweiz in die Digitalisierung. Beispiele dafür seien ein neues, komplett digitales Säule-3a-Produkt sowie ein neues Motorfahrzeugprodukt, die man auf den Markt gebracht habe. Um die Innovationskultur weiterzuentwickeln, sei im letzten Jahr eine hauseigene Innovationsgarage in Betrieb genommen worden, so die Mitteilung weiter. (awp/mc/ps)

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