GLKB mit Gewinnsprung in den ersten neun Monaten

Hanspeter Rhyner
Hanspeter Rhyner, Vorsitzender der GLKB-Geschäftsleitung. (Foto: GLKB)

Glarus – Die Glarner Kantonalbank (GLKB) ist in den ersten neun Monaten 2017 weiter gewachsen und hat unter dem Strich deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der Reingewinn erhöhte sich um 13,0% auf 14,9 Mio, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Einen Ausblick zum Gesamtjahr machte das Institut nicht.

Den Betriebsertrag steigerte die GLKB dank höheren Erträgen im Zinsengeschäft und dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 7,5% auf Mio 52,4 CHF. Dabei nahm der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um 11,4% auf 40,2 Mio zu und der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 13,6% auf 7,3 Mio. Rückläufig war dagegen der Handelserfolg, der um 5,8% auf 3,7 Mio abnahm, und auch der übrige ordentliche Erfolg verringerte sich um 47,2% auf 1,2 Mio CHF.

Höherer Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand nahm um 5,3% auf 30,9 Mio zu. Dabei erhöhte sich der Personalaufwand um 2,6% auf 18,0 Mio und der Sachaufwand um 4,5% auf 10,7 Mio. Es resultierte ein Geschäftserfolg von 18,0 Mio CHF, was einer Steigerung von 13,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit habe man ein weiteres „sehr gutes“ Quartalsergebnis erzielt, heisst es in der Mitteilung.

Über den Erwartungen
Mit den Kennzahlen hat die GLKB die Schätzungen der Zürcher Kantonalbank übertroffen: Diese hatte mit einem Betriebsertrag von 51,9 Mio, einem Geschäftserfolg von 16,9 Mio und einem Reingewinn von 14,4 Mio gerechnet.

Hypothekarforderungen steigen um 3,6%
Die Bilanzsumme legte gegenüber Ende 2016 um 7,4% auf 5,67 Mrd zu, was gemäss der GLKB dem starken Zufluss an Kundengeldern in der Höhe von 230 Mio zu verdanken ist. Die Kundenausleihungen zogen dabei um 4,1% auf 4,76 Mrd an. Treiber war in erster Linie das Kerngeschäft Hypotheken, wo sich die Hypothekarforderungen um 3,6% auf 4,38 Mrd CHF erhöhten. Die Kundengelder haben seit Anfang Jahr um 6,9% auf 3,56 Mrd zugenommen. (awp/mc/pg)

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