GLKB mit Wachstum und höherem Gewinn

Hanspeter Rhyner
Hanspeter Rhyner, Vorsitzender der GLKB-Geschäftsleitung. (Foto: GLKB)

Glarus – Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im ersten Quartal 2019 Ertrag und Gewinn gesteigert. Gewachsen ist das Institut erneut in ihrem Kerngeschäft Hypotheken. Der positive Verlauf an den Aktienmärkten half zusätzlich.

Der Betriebsertrag stieg im Berichtszeitraum um rund 14 Prozent auf 20,3 Millionen Franken, wie die GLKB am Mittwoch mitteilte. Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft stagnierte bei 14,8 Millionen. Um 9,5 Prozent auf 2,9 Millionen verbesserte sich der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Das Handelsgeschäft steigerte den Erfolg um rund 15 Prozent auf 1,5 Millionen.

Aufgrund von Investitionen in verschiedene Projekte und personelle Ressourcen nahm der Geschäftsaufwand um 6,8 Prozent auf 11,3 Millionen zu. Dabei erhöhte sich der Personalaufwand mit +11 Prozent stärker als der Sachaufwand mit 1,4 Prozent.

Gute Börsen als Sondereffekt
Somit resultierte ein Geschäftserfolg – als Mass für den operativen Erfolg – von 8,17 Millionen und damit 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Reingewinn wuchs gar um 31 Prozent auf 6,86 Millionen. Die Finanzanlagen hätten sich im Zuge des Verlaufs der Aktienmärkte positiv entwickelt und zu einem Sondereffekt geführt, schrieb die Bank weiter.

Mit ihrem Ausweis hat die GLKB die Erwartungen der Analysten der Zürcher Kantonalbank übertroffen. Diese hatten mit einem Betriebsertrag von 19,6 Millionen, einem Geschäftserfolg von 6,7 Millionen und einem Reingewinn von 5,6 Millionen Franken gerechnet.

Die Bilanzsumme betrug per Ende März 6,14 Milliarden und nahm damit seit Anfang Jahr um 2,6 Prozent zu. Im Kerngeschäft Hypotheken weitet die GLKB die Ausleihungen um 3,8 Prozent auf 4,70 Milliarden Franken aus. Insgesamt beliefen sich die Kundenausleihungen auf 5,11 Milliarden (+3,8%). Die Kundengelder nahmen demgegenüber um 1,8 Prozent auf 3,59 Milliarden Franken ab.

Versicherungskooperation verzögert sich
Die operative Umsetzung der im letzten Jahr kommunizierten Zusammenarbeit mit einer Versicherungsgesellschaft für den Zukauf von Hypothekarforderungen verzögert sich, schreibt die Bank weiter. Dies habe man im ersten Quartal mit der Übernahme von Hypotheken von anderen institutionellen Partnern gut kompensieren können.

Zu den Aussichten gab die Bank keinen Ausblick ab. (awp/mc/pg)

Glarner Kantonalbank

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