GLKB steigert Gewinn im dritten Quartal zweistellig

Hanspeter Rhyner
Hanspeter Rhyner, Vorsitzender der GLKB-Geschäftsleitung. (Foto: GLKB)

Glarus – Die Glarner Kantonalbank (GLKB) hat im dritten Quartal 2018 erneut Ertrag und Gewinn gesteigert. Gewachsen ist das Institut auch in ihrem Kerngeschäft Hypotheken. Die Bilanzsumme überstieg zum ersten Mal die Marke von 6 Milliarden Franken.

Der Betriebsertrag stieg im Berichtszeitraum um 6,8 Prozent auf 56,0 Millionen Franken, wie die GLKB am Montag mitteilte. Der Löwenanteil entfiel dabei auf das Zinsengeschäft, dessen Erfolg sich um rund 8 Prozent auf 43,4 Millionen verbesserte. In ähnlichem Rahmen erhöhte sich der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft auf 8,0 Millionen; und mit einem Plus von beinahe 20 Prozent auf 4,4 Millionen legte das Handelsgeschäft gar zweistellig zu.

Höherer Geschäftsaufwand
Aufgrund von Investitionen in verschiedene Projekte und personelle Ressourcen nahm auch der Geschäftsaufwand um gut 6 Prozent zu. Dabei erhöhte sich der Personalaufwand stärker als der Sachaufwand.

Reingewinn steigt um 12%
Somit resultierte ein Geschäftserfolg – als Mass für den operativen Erfolg – von 19,9 Millionen und damit gut 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Dank ausserordentlicher Erträge stieg der Reingewinn um über 12 Prozent auf 16,8 Millionen. Die Glarner Kantonalbank spricht in der Mitteilung denn auch von einem „erfolgreichen“ dritten Quartal.

Leicht über den Erwartungen
Mit ihrem Ausweis hat die GLKB die Erwartungen der Analysten der Zürcher Kantonalbank leicht übertroffen. Diese hatten mit einem Betriebsertrag von 55,1 Millionen, einem Geschäftserfolg von 19,1 Millionen und einem Reingewinn von 16,0 Millionen Franken gerechnet.

Die Bilanzsumme betrug per Ende September 6,0 Milliarden und nahm damit seit Anfang Jahr um 6,4 Prozent zu. Im Kerngeschäft Hypotheken weitet die GLKB die Ausleihungen um 2,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken aus, insgesamt beliefen sich die Kundenausleihungen auf 4,9 Milliarden (+3,1%). Die Kundengelder wiederum stiegen um 3,8 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken. (awp/mc/pg)

GLKB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.