Hypothekarbank Lenzburg: «Bei Aktien stärker auf Schwellenländer setzen»

Hypothekarbank Lenzburg: «Bei Aktien stärker auf Schwellenländer setzen»
Reto Huenerwadel, Ökonom, Leiter des HBL Asset Managements und Chief Investment Officer der Hypothekarbank Lenzburg AG. (Bild: HBL)

Das HBL Asset Management definiert die strategische Asset Allokation neu. Im Aktienportfolio kommt Schwellenländern eine grosse Bedeutung zu.

Von Marc Fischer

Das HBL Asset Management, der Vermögensverwaltungsarm der Hypothekarbank Lenzburg, richtet die strategische Asset Allokation für Ihre Vermögensverwaltungsmandat neu aus. «Die zentrale Frage bei der Strategie betrifft die Gewichtung von Aktien gegenüber Obligationen. Diese Fragestellung haben wir nicht angetastet», sagt Reto Huenerwadel, Leiter des HBL Asset Managements im neuen Beitrag des HBL-WebTV.

Das heisst: Aktien und Obligationen werden gleich stark gewichtet. In einem ausgewogenen Portfolio werden gemäss Huenerwadel 45 Prozent des Kapital in Aktien investiert, 45 Prozent in Obligationen angelegt und 10 Prozent werden in Cash gehalten. «Innerhalb der Kategorien Aktien und Obligationen haben wir grössere Anpassungen in unserem Modell vorgenommen», so Huenerwadel im HBL-WebTV.

Wirtschaftskraft entscheidet über Aktienquoten
Die strategische Asset Allokation spielt für den Anlageerfolg eine zentrale Rolle: Sie definiert, welche Bandbreiten die unterschiedlichen Anlageklassen wie Obligationen, Aktien oder Bargeld in einem Portfolio haben und wie sie gewichtet werden. Zentral ist dies, weil die Strategie gemäss verschiedenen Untersuchungen bis zu 75 Prozent des Erfolgs einer Anlagepolitik ausmachen.

Die taktische Asset Allokation, die versucht, mit dem Über- oder Untergewichten der strategischen Bankbreiten kurzfristig Profit aus Kursbewegungen zu schlagen, trägt dagegen nur 20 Prozent zum Anlageerfolg eines Portfolios bei. Und die Einzeltitelauswahl sogar nur 5 Prozent.

In der neuen Strategie des HBL Asset Managements werden Aktienpositionen global diversifiziert. Die regionalen Gewichte der einzelnen Positionen werden auf Basis der Wirtschaftskraft einer Region bestimmt. Als Massstab dient das Bruttoinlandprodukt einer Region. «Die starken Wirtschaftsräume wie die Schwellenländer, Nordamerika oder die Euro-Länder kommen so auf grosse Gewichte, kleinere Wirtschaftsräume wie der pazifische Raum oder die Nicht-Euro-Länder werden dagegen eher schwach gewichtet», so Hunerwadel…

Den Rest des Artikels und den erwähnten HBL-WebTV-Beitrag finden Sie hier. (Hypothekarbank Lenzburg/mc/ps)

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