IWF und Weltbank starten Frühjahrstagung in Washington

Christine Lagarde
IWF-Direktorin Christine Lagarde. (Foto: IWF / Flickr)

Washington – Unter dem Eindruck einer neuen US-Wirtschaftspolitik trifft sich von Donnerstag an die internationale Finanzelite in Washington. Bei der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank wird unter anderem die globalisierungsfreundliche IWF-Chefin Christine Lagarde mit US-Finanzminister Steven Mnuchin diskutieren, der als Vertreter von Donald Trumps Abschottungspolitik gilt.

Mnuchin wird auch an einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Länder teilnehmen, die im Rahmen der Frühjahrstagung unter deutschem Vorsitz stattfindet. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will in Washington unter anderem Deutschland gegen zunehmende Vorwürfe verteidigen, die Exportüberschüsse der Bundesrepublik seien zu hoch.

Bei der bis Sonntag andauernden Frühjahrstagung wird auch eine Rede von UN-Generalsekretär António Guterres erwartet. Ausserdem sollen weitere Gespräche über die Beteiligung des IWF an Finanzhilfen für das angeschlagene Euro-Land Griechenland geführt werden. Vor Beginn der Tagung hatte der IWF seinen Weltwirtschaftsbericht veröffentlicht und darin eine leichte Verbesserung der weltweiten Wirtschaftsleistung prognostiziert. (awp/mc/ps)

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