Krisen haben Pensionskassen bisher nicht geschadet

Gérard Fischer

Swisscanto-Geschäftsführer Gérard Fischer.

Zürich – Die Reserven der Pensionskassen haben sich im ersten Quartal wenig verändert. Laut der Kantonalbanken-Tochter Swisscanto haben sich die Eurokrise, die Natur- und Atomkatastrophe in Japan sowie die Situation in Nordafrika bisher nicht negativ auf die Finanzierung ausgewirkt.

Mit einem Deckungsgrad von 104,6% waren die Reserven der privatrechtlichen Einrichtungen in etwa so gross wie im Vorquartal, wie der am Montag publizierte Swisscanto-Monitor zeigt. Bei den öffentlich-rechtlichen Pensionskassen lag der Deckungsgrad per Ende März bei 91,8%. Er hat sich damit gegenüber Ende 2010 ebenfalls kaum verändert. Durch die weiterhin tiefen Renditen haben sich laut der Anlage- und Fondstochter der Kantonalbanken die Zahlen nicht nach oben bewegt. Während wie schon Ende 2010 von den privatrechtlichen Einrichtungen 15% unterdeckt sind, verfügen bei den öffentlich-rechtlichen Pensionskassen weiterhin 60% über ungenügende Reserven. (awp/mc/ps)

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