LUKB steigert im ersten Semester Erträge und Gewinn

Daniel Salzmann
Daniel Salzmann, CEO Luzerner Kantonalbank. (Foto: LUKB)

Luzern – Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Semester 2021 die Erträge deutlich gesteigert. Allerdings profitiert die Bank auch von einer relativ tiefen Vergleichsbasis aus dem Coronajahr 2020. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird bestätigt.

Konkret stiegen die Erträge der Kantonalbank um 12 Prozent auf 285,1 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg stieg um 19 Prozent auf 139,2 Millionen Franken. Am Ende blieb ein um 7,2 Prozent höherer Reingewinn von 111,0 Millionen Franken, wie die LUKB am Freitag mitteilte.

Breit abgestützte Erträge
Dabei konnte die Kantonalbank im allen Ertragspositionen zulegen. Im wichtigsten Bereich, dem Zinsengeschäft, steigerte die Kantonalbank den Nettoerfolg um 4,4 Prozent auf 186,9 Millionen Franken. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Nettoerfolg um 12 Prozent auf 57,7 Millionen Franken. Und im Handelsgeschäft lag das Plus bei 14 Prozent auf 27,7 Millionen Franken.

Gleichzeitig gelang es der LUKB, die Kosten im Griff zu halten. So erhöhte sich der Geschäftsaufwand im Vergleich zu den Erträgen mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent auf 129,2 Millionen Franken geringer. Die Cost/Income-Ratio verbesserte sich auf 43,8 Prozent (Ende 2020: 45,7%).

Bilanzsumme erstmals über 50 Mrd Fr.
Die Bilanzsumme der Bank stieg derweil erstmals über 50 Milliarden Franken. Per Ende Juni lag sie gegenüber Ende 2020 um 4,2 Prozent höher bei 50,8 Milliarden Franken. Dabei konnte die Bank im Hypothekargeschäft weiter zulegen: Die Hypothekarforderungen nahmen gegenüber Ende 2020 um 2,9 Prozent auf 31,8 Milliarden Franken zu.

Der Nettoneugeldzufluss lag von Januar bis Juni 2021 bei 1,38 Milliarden Franken (+4,2%). Die Kundenvermögen der LUKB stiegen bis Ende Juni um 9,2 Prozent auf 35,4 Milliarden Franken gegenüber Ende 2020.

Gewinnziel 2021 bestätigt
Mit Blick nach vorne geht die LUKB davon aus, dass die Konjunktur und Finanzmärkte global noch länger unter dem Einfluss der Coronapandemie stehen werden. Gleichzeitig zeige sich die Schweizer Konjunktur in diesem Umfeld aber robust. Die LUKB-Analysten rechnen bis Ende 2021 mit einem BIP-Wachstum von 3,6 Prozent.

Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der im ersten Halbjahr ausgebauten Geschäftstätigkeit bestätigt die Kantonalbank denn auch ihr bisheriges Gewinnziel für 2021 von rund 220 Millionen Franken. Zum Vergleich: 2020 erreichte die Bank einen Gewinn von 210,9 Millionen. Die Prognosen gilt allerdings unter dem Vorbehalt, dass sich der Markt den aktuellen Prognosen gemäss positiv entwickelt. (awp/mc/pg)

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