LUKB verdient im ersten Halbjahr 2018 mehr

Daniel Salzmann
LUKB-CEO Daniel Salzmann. (Foto: LUKB)

Luzern – Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2018 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Während das Zinsengeschäft rückläufig war, konnten das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und insbesondere das Handelsgeschäft deutlich zulegen. Unter dem Strich resultierte ein höherer Gewinn. Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich und bestätigt die bisherigen Vorgaben.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im ersten Semester um 3,2 Prozent auf 243,7 Millionen Franken, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. Dazu steuerte der wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, einen Nettoerfolg von 166,2 Millionen bei, was einem Rückgang von 2,1 Prozent entspricht. Der Wertberichtigungsbedarf war mit 2,4 Millionen nach 4 Millionen aber weiter auf einem tiefen Niveau.

Starkes Handelsgeschäft
Dagegen verzeichnete das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft einen Anstieg des Erfolgs um 9,7 Prozent auf 47,0 Millionen. Gar um 28,4 Prozent auf 17,7 Millionen legte der Erfolg aus dem Handelsgeschäft zu. Der übrige ordentliche Erfolg stieg um 31,2 Prozent auf 12,7 Millionen.

Der Geschäftsaufwand stieg strategiebedingt von Januar bis Juni insgesamt um 3,0 Prozent auf 115,6 Millionen. Dabei nahm der Personalaufwand aufgrund eines höheren Mitarbeiterbestands um 3,6 Prozent zu, während der Sachaufwand nur um 1,4 Prozent zulegte. Das Verhältnis der Kosten zum Ertrag (Cost-Income Ratio) belief sich auf 47,0 Prozent.

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistungsfähigkeit der Bank verbesserte sich um 4,1 Prozent auf 116,4 Millionen. Unter dem Strich resultierte im ersten Halbjahr ein um 3,8 Prozent auf 99,8 Millionen gestiegener Konzerngewinn. Mit diesen Resultaten hat die LUKB die Prognosen der Zürcher Kantonalbank im grossen und ganzen erfüllt.

Die Bilanzsumme nahm gegenüber Ende 2017 um 6,6 Prozent auf 38,2 Milliarden zu. Die Kundenausleihungen erhöhten sich dabei um 5,0 Prozent auf 29,6 Milliarden. Davon entfielen 25,5 Milliarden auf Hypotheken. Die verwalteten Kundenvermögen beliefen sich auf 29,7 Milliarden und damit 0,2 Prozent mehr als noch Ende 2017.

Strategisch auf Kurs
Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich. Die LUKB gehe unverändert davon aus, dass trotz herausforderndem Zinsumfeld wiederum ein „sehr gutes“ Zinsergebnis von 327 bis 337 Millionen Franken erreicht werden dürfte (2017: 334 Millionen). Somit strebe die Bank einen Konzerngewinn auf Vorjahresniveau an (198 Millionen) an, schrieb das Institut weiter.

Nach zweieinhalb Jahren sei die Bank in der Halbzeit der aktuellen, fünfjährigen Strategieperiode angelangt. Bei allen quantitativen Zielgrössen, die sie für die Strategieperiode 2016 – 2020 definiert habe, liege sie innerhalb der angestrebten Bandbreiten und befinde sich daher auf Kurs. (awp/mc/ps)

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