Luzerner Kantonalbank mit mehr Gewinn nach neun Monaten

Daniel Salzmann
LUKB-CEO Daniel Salzmann. (Foto: LUKB)

Luzern – Der Konzerngewinn der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) liegt nach den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 mit 136.8 Millionen Franken um 2.5 Millionen Franken bzw. 1.9 % über dem Vorjahreswert. Wesentlich zu diesem Resultat beigetragen hat der um 5.5 % gesteigerte Netto-Zinserfolg. Die LUKB rechnet für das ganze Geschäftsjahr 2016 mit einem Konzerngewinn zwischen 181 und 184 Millionen Franken (2015: 180.1 Millionen Franken). Die Bank plant für das Geschäftsjahr 2016 eine strategiekonforme Erhöhung der Ausschüttung um 0.50 Franken auf 11.50 Franken pro Namenaktie, wie das Institut am Donnerstag mitteilte.

Per Ende September 2016 weist die LUKB einen Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft von 237.5 Millionen Franken aus. Das sind 12.5 Millionen Franken bzw. 5.5 % mehr als nach der Vergleichsperiode 2015. Gründe für diese Steigerung bei der wichtigsten Ertragskomponente der Bank sind die Ausweitung des Geschäftsvolumens, rückläufige Absicherungskosten und Einnahmen aus Negativzinsen. Die LUKB geht davon aus, dass sie für das gesamte Jahr 2016 einen Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft von 315 bis 320 Millionen Franken erreichen wird (Vergleichswert 2015: 303.6 Millionen Franken; bisherige Prognose: 308 bis 320 Millionen Franken).

Während der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 59.8 Millionen Franken um 4.5 % unter dem Vergleichswert von Ende September 2015 liegt, fällt der Handelserfolg mit 21.7 Millionen Franken um 15.6 % höher aus als im Vorjahr. Der Geschäftsertrag als Total aller Ertragskomponenten ist mit 329.6 Millionen Franken um 10.1 Millionen Franken bzw. 3.2 % höher als nach den ersten neun Monaten des Jahres 2015.

Konzerngewinn um 1.9 % über Vorjahreswert
Der Geschäftserfolg beträgt 156.2 Millionen Franken und übertrifft den Wert nach dem 3. Quartal 2015 um rund 4.4 Millionen Franken bzw. 2.9 %. Der Abschreibungsaufwand liegt mit 13.6 Millionen Franken weiterhin auf einem moderaten Niveau (30.09.2015: 12.7 Millionen Franken). Von den gebildeten zweckbestimmten Reserven für allgemeine Bankrisiken zur Abfederung der Auswirkungen der Mindestkursaufhebung Euro/Franken hat die LUKB im Geschäftsjahr 2016 bisher analog zum Vorjahr 3.5 Millionen Franken aufgelöst. Damit ergibt sich bei dieser Position gegenüber dem Halbjahresergebnis 2016 keine Veränderung. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die LUKB einerseits das monatliche Zinsergebnis seit April 2016 wieder kontinuierlich steigern konnte. Anderseits stellt sie bei ihren direkt oder indirekt vom Euro-Kurs abhängigen Kreditkunden noch keinen höheren Wertberichtigungsbedarf fest. Nach den Steuern von 22.9 Millionen Franken resultiert für die ersten neun Monate 2016 ein Konzerngewinn von 136.8 Millionen Franken (plus 1.9 %).

Nettoneugeld im Umfang von 632 Millionen Franken
Die verwalteten Kundenvermögen der LUKB ergaben per Ende des 3. Quartals 2016 27.748 Milliarden Franken (Jahresende 2015: 26.786 Milliarden Franken). Die Zunahme beträgt netto 962 Millionen Franken bzw. rund 3.6 % und setzt sich aus Nettoneugeld von 632 Millionen Franken sowie der Performance von 330 Millionen Franken zusammen.

Einführung neues E-Banking im September 2016
Die LUKB hat am 12. September 2016 ein neues E-Banking eingeführt, das direkt auf dem Kernbankensystem Avaloq aufsetzt und dank dieser Durchgängigkeit eine wichtige Voraussetzung für die weiteren Digitalisierungsschritte der LUKB im Rahmen ihrer Strategie «[email protected]» darstellt. Die Bank wird in den nächsten Quartalen weitere Updates einspielen, unter anderem mit dem Ziel, die Performance und die Benutzerführung weiter zu verbessern.

Erhöhung der Ausschüttung auf 11.50 Franken geplant
Die LUKB rechnet für das ganze Jahr 2016 mit einem Konzerngewinn zwischen 181 und 184 Millionen Franken (zum Vergleich 2015: 180.1 Millionen Franken). Für das Geschäftsjahr 2016 plant die LUKB entsprechend, die Ausschüttung gemäss den Strategiezielen «[email protected]» um 0.50 Franken auf 11.50 Franken pro Namenaktie zu erhöhen. Der detaillierte Antrag zur Gewinnverwendung wird an der Bilanz-Medienkonferenz vom 31. Januar 2017 publiziert. Die Beschlussfassung erfolgt an der Generalversammlung vom 12. April 2017. (LUKB/mc/ps)

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