Luzerner Kantonalbank verdient 2018 mehr

Daniel Salzmann
LUKB-CEO Daniel Salzmann. (Foto: LUKB)

Luzern – Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 in allen Ertragssparten zugelegt und die Gewinnzahlen erneut verbessert. Erfolgreich war das Unternehmen auch im akquirieren neuer Kundengelder. Die Aktionäre erhalten nun eine höhere Dividende.

Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistungsfähigkeit verbesserte sich im vergangenen Geschäftsjahr um 4,9 Prozent auf 225,4 Millionen Franken, wie die LUKB am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 1,0 Prozent gestiegener Konzerngewinn von 200,4 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer um 0,50 Franken auf 12,50 Franken erhöhten Dividende kommen.

Insgesamt erhöhte das Bankinstitut den Ertrag im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 482,3 Millionen. In der wichtigsten Ertragssparte, dem Zinsengeschäft, verbesserte sich der Nettoerfolg leicht um 0,9 Prozent auf 337,3 Millionen.

Kosten im Griff
Eine deutlichere Steigerung verzeichnete die Bank dagegen im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, dessen Erfolg um 4,4 Prozent auf 93,3 Millionen stieg. Der Handelserfolg, der durch den Devisenhandel geprägt ist, erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 31,5 Millionen.

Die Kosten hatte die Bank im Griff. Der Geschäftsaufwand verringerte sich um 2,1 Prozent auf 229,7 Millionen. Allerdings war er im Vorjahr wegen einer vorgenommene Einmaleinlage von 12 Millionen in die LUKB-Pensionskasse deutlich angestiegen. Das Verhältnis Aufwand zum Ertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 47,3 Prozent von 48,2 Prozent im Vorjahr. Damit wurde das Ziel der Strategie 2020 von maximal 50 Prozent klar erfüllt.

Mit den Resultaten hat die LUKB die Erwartungen des ZKB-Aktienresearch auf Ertragsebene verfehlt, dafür auf Gewinnebene übertroffen. Die Experten hatten mit einem Ertrag von 488 Millionen und einem Reingewinn von 197,5 Millionen gerechnet.

Die Kundenausleihungen legten im vergangenen Jahr derweil auf 30,7 Milliarden von zuvor 28,2 Milliarden zu. Davon entfielen 26,7 Millionen (+8,9%) auf Hypotheken. Die gesamten verwalteten Kundenvermögen beliefen sich per Ende Jahr auf 28,9 Milliarden (-2,4%). Dabei flossen der Bank neue Kundengelder in Höhe von 612 Millionen (VJ 777 Mio) zu.

Gewinn in Grössenordnung 2017 erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr 2019 zeigt sich die LUKB grundsätzlich zuversichtlich. Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, strebe sie für 2019 einen Konzerngewinn in der Grössenordnung des Jahres 2017 an, hiess es weiter. Konkret bedeutet dies einen Konzerngewinn in der Bandbreite zwischen 195 und 203 Millionen Franken.

Grund für das gegenüber dem Resultat von 2018 leicht tiefere Ziel ist, „dass wir für 2019 keine ausserordentlichen Erträge erwarten, wie wir sie im Jahr 2018 mit der Veräusserung von Beteiligungen verzeichnen konnten“, schrieb die Bank weiter. (awp/mc/pg)

Luzerner Kantonalbank

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