Nasdaq sucht Partner für Gegengebot für NYSE Euronext

Robert Greifeld

Robert Greifeld, CEO Nasdaq OMX.

New York – Die transatlantische Börse Nasdaq könnte die Fusion der Deutschen Börse mit der NYSE Euronext laut einem Pressebericht mit einem Gegenangebot torpedieren. Die Nasdaq sei hierzu auf der Suche nach einem Partner, um ein gemeinsames Angebot abzugeben.

Dies berichtete das «Wall Street Journal» und beruft sich auf Informationen von mit der Sache vertrauten Kreisen. Dazu sei die Nasdaq in Gesprächen mit der US-Derivatebörse CME und dem US-Börsenbetreiber IntercontinentalExchange (ICE). Ein Gebot müsste den Kreisen zufolge zwischen 11 und 12 Milliarden Dollar liegen. Beide Unternehmen hätten sich noch nicht entschieden, ob sie zusammen mit der Nasdaq ein Angebot abgeben wollen, berichtet die Zeitung weiter. Eine Entscheidung werde in ein bis zwei Wochen erwartet. Sprecher von Nasdaq und ICE wollten der Zeitung keinen Kommentar geben. Einen Sprecher der CME konnte das Blatt nicht erreichen. Gerüchte über ein mögliches Interesse der drei Unternehmen an einem Gegenangebot hatte es bereits Mitte Februar gegeben. (awp/mc/ps)

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