Pensionskassen mit leicht negativer Rendite im Juli
Zürich – Schweizer Pensionskassen haben im Juli nicht mit allen Anlageformen Geld verdient. Während Aktien und Rohstoffe erneut positiv performten, verloren die Investments in Obligationen und Immobilien an Wert.
Konkret erzielten die Kassen laut Swisscanto im Juli eine durchschnittliche Performance von minus 0,20 Prozent. Die Performance seit Anfang Jahr liegt indes mit plus 4,24 Prozent immer noch deutlich im positiven Bereich.
Mit Blick auf die einzelnen Anlageklassen hatten im Juli mal nicht die Aktien die Nase vorn. So erzielten die Kassen mit Rohstoffen (+2,15%) im vergangenen Monat die beste Performance, «begünstigt durch die erneute Eskalation im Iran», heisst es in der am Mittwoch publizierten Auswertung. Dahinter lieferten Private-Equity-Anlagen (+1,28%) die zweitbeste Rendite.
Bei den Aktien haben Schweizer Werte (+0,73%) zudem seit langem wieder einmal gegenüber den ausländischen Titeln (+0,14%) besser abgeschnitten. Derweil gaben sowohl Schweizer als auch ausländische Obligationen mit einem Minus von 1,07 bzw. 1,15 Prozent im Juli deutlich nach. Noch schlechter erging es im Juli nur Anlagen der Kategorie «Hedge Funds» (-1,68%).
Auf Jahressicht sind es aber mit Abstand immer noch Aktienanlagen, welche bisher die beste Rendite liefern. Zuoberst auf der Liste stehen dabei «Aktien Ausland» (+13,07%) und «Aktien Schweiz» (+9,94%), gefolgt von den Kategorien «Immobilien Ausland» (+2,48%), «Immobilien Schweiz direkt» (+2,45%) und «Private Equity» (+2,38%). Die grössten Verluste hinnehmen müssen im bisherigen Jahresverlauf die Kategorien «Obligationen Ausland» (-1,24%) und der Juli-Spitzenreiter «Rohstoffe» (-2,99%). (awp/mc/pg)