Pictet zog 17 Mrd CHF Nettoneugeld an in 2014

Jacques de Saussure

Jacques de Saussure, Senior Teilhaber von Pictet & Cie.

Genf – Die Genfer Privatbank-Gruppe Pictet hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 einen Nettoneugeld-Zufluss von 17 Mrd CHF verzeichnet. Die verwalteten oder verwahrten Vermögen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 44 Mrd und beliefen sich per Ende des Berichtsjahrs auf 435 Mrd, wie Pictet am Freitag mitteilte.

Im Berichtsjahr erzielte die Bank einen Betriebsertrag von 2,06 Mrd CHF und einen Konzerngewinn von 459 Mio. Vergleichszahlen fehlen, da Pictet erstmals Jahreszahlen offenlegt. Die Publikation von Jahreszahlen erfolge im Rahmen der neuen Rechtsform der Gruppe als «AG», die seit dem 1. Januar 2014 in Kraft sei, heisst es weiter.

«Alle Geschäftsbereiche – Wealth Management, Asset Management und Asset Services – haben zu den positiven Nettoneugeldzuflüssen beigetragen und ergänzen sich gegenseitig. Damit verschaffen sie der Gruppe ein solides Gleichgewicht», wird Senior-Teilhaber Jacques de Saussure in der Mitteilung zitiert. Die Bankleitung sei trotz eines immer komplexeren regulatorischen Umfelds und starker Wechselkursschwankungen zuversichtlich für die Zukunft, heisst es weiter.

Per Stichtag betrug die Kernkapitalquote 21,3%, dies auf Basis des Kernkapitals (Tier 1) von 2 Mrd CHF. Die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) belief sich laut den Angaben auf 238%. (awp/mc/ps)

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