Rigi Bahnen 2015 erneut mit Rekordergebnis

Rigi-Bahnen

(Foto: Rigi-Bahnen)

Vitznau – Nach dem Rekordjahr 2014 vermeldet die Rigi Bahnen AG für 2015 erneut ein Rekordergebnis. Der Gesamtertrag (Nettoerlös) wuchs gegenüber Vorjahr um 17.1% auf 21.3 Mio Franken, der operative Gewinn EBITDA um 28.8% auf 5.7 Mio Franken. Das Wachstum sei hauptsächlich dem Reiseverkehr zu verdanken, der um 20% auf knapp 1.6 Millionen Frequenzen zulegte, wie die Rigi Bahnen AG mitteilen. Dies entspricht einer Besucherzahl von 785‘000 Gästen, die mit den Bahnen der Rigi Bahnen AG auf den Berg geführt wurden.

Insbesondere die zahlreichen neuen Gruppengäste aus den asiatischen Märkten beeinflussten die Ertragslage positiv. Gleichzeitig stieg auch die Anzahl der internationalen Individualreisenden aus China, Korea aber auch Südamerika, welche mit dem Swiss Travel Pass auf die Rigi reisen, stark an. Bei durchschnittlich sehr guten Wetterlagen konnten auch mehr Gäste aus der Schweiz begrüsst werden. Der Betriebsertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 17.1% gesteigert werden. Die Kosten stiege infolge des Gästeansturms und der Umsetzung unserer strategischer Massnahmen gegenüber dem Vorjahr um 13.4%. Trotzdem wuchs das operative Betriebsergebnis EBITDA um 1.275 Mio Franken resp. 28.8%. gewachsen. Die Rigi Bahnen AG verzeichnet somit wiederholt ein Spitzenjahr mit einer Rekord-Frequenz von 1’569’632 (+19.9%), einem Rekord-EBITDA von 5.7 Mio Franken und einem Rekord-Jahresgewinn von 911’007 Franken.

Erfolgreiche Dualstrategie
Die vor einigen Jahren eingeleitete Dualstrategie den Schweizer Markt und gleichzeitig den internationalen Markt intensiv zu bearbeiten zeige Erfolg, heisst es in einer Mitteilung weiter. Die sprunghafte Entwicklung von asiatischen Gästen bestätige die Richtigkeit der Strategie, einen guten Gästemix zwischen Schweizern und internationalen Gästen anzustreben. Zurzeit liegt der Anteil von internationalen Gästen bei ca. 20%. Ziel ist es, ein Verhältnis von 70% Gästen aus der Schweiz und 30% internationalen Gästen zu erreichen und nachhaltig zu sichern.

Ausblick 2016
Der Start ins neue Jahr war infolge der schlechten Schnee- und Wetterlage nicht berauschend. Schweizweit beklagen die meisten Skigebiete schwächere Geschäftsresultate. Auch die Rigi ist davon im Wintergeschäft betroffen. Insgesamt seien in den ersten Monaten verhaltene Frequenzen zu verzeichnen gewesen, zumal auch die internationalen Gäste infolge der etwas labilen Wirtschaftslage (Asien) oder infolge der Terrorgefahren bei Europareisen Zurückhaltung übten. Aufgrund der ertragsmässig kleineren Rolle des Skifahrens und Schlittelns, des insgesamt robusten Gästemixes sowie der 200 Jahr Feierlichkeiten auf Rigi Kulm zeigt sich die Rigi Bahnen AG dennoch zuversichtlich, auch das laufende Jahr gut abzuschliessen. (mc/pg)

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