Santander verdient wie erwartet weniger

Alfredo Sáenz

Santander-CEO Alfredo Sáenz.

Madrid – Die spanische Grossbank Santander hat im ersten Quartal vor allem wegen höherer Steuern und strengerer Auflagen weniger verdient. Der Gewinn sei um fünf Prozent auf 2,11 Milliarden Euro gesunken, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Donnerstag in Madrid mit.

Bei den Erträgen verzeichnete die Bank einen Anstieg um sechs Prozent auf 10,85 Milliarden Euro. Bei beiden Werten lag Santander im Rahmen der Erwartungen. Zulegen konnte die Bank vor allem in Lateinamerika, während sie in Spanien und im restlichen Europa deutlich weniger verdiente. Doch auch hier gibt es einen Hoffnungsschimmer: Im spanischen Heimatmarkt sieht Santander das Ende des Abwärtstrends. Im frühen Handel stieg der Kurs in Madrid um 1,3 Prozent. (awp/mc/ps)

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