Société Générale (Suisse): Gewinn von 40,7 Mio CHF

Petit Benoit
Benoît Petit

Benoît Petit, Head of Global Markets Switzerland bei Société Générale Private Banking (Suisse).

Zürich – Die Société Générale Private Banking (Suisse) hat im Geschäftsjahr 2010 aus dem Bankgeschäft einen Nettoertrag von 233,6 Mio CHF erwirtschaftet. Der Rückgang von knapp 9% gegenüber dem Vorjahr beruhe dabei hauptsächlich auf der Aufwertung des Schweizer Frankens, schreibt die Privatbanken-Tochter der französischen Société Générale am Montag in einer Mitteilung.

Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 40,7 Mio CHF. Vor einem Jahr hat die Bank noch einen Gewinn von 55,4 Mio CHF gemeldet. Das von der Privatbank verwaltete Vermögen betrug per Ende 2010 insgesamt 25 Mrd CHF. Die Abschwächung des Euro und des Dollar gegenüber dem Schweizer Franken habe einen automatischen Rückgang der Vermögen um 2,9 Mrd CHF gegenüber 2009 zur Folge gehabt.

Kundenvermögen um 1,3 Mrd CHF gesteigert
Mit der Verwaltung konnten die Kundenvermögen um 1,3 Mrd CHF gesteigert werden. Ausserdem seien Mittelzuflüsse verzeichnet worden, so die Mitteilung. Die Bilanzsumme ging um 4% auf 6,6 Mrd CHF zurück. Dabei stieg das konsolidierte Eigenkapital auf 693 Mio CHF nach 661 Mio im Vorjahr an. Dies entspreche 286% der regulatorischen Eigenmittel, die erforderlich sind, um die von der Privatbank eingegangenen Risiken zu decken.

535 Mitarbeitende in der Schweiz

Im vergangenen Jahr habe die Privatbank die Teams in Gebieten mit hohem Wachstumspotenzial verstärkt und die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen perfektioniert. Ziel sei es, den speziellen Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden und sich ihrem Umfeld anzupassen. Per 2010 beschäftigte die Bank 535 Mitarbeiter. Die Société Générale Private Banking (Suisse) sei zuversichtlich ins Jahr 2011 gestartet, heisst es. Sie wird sich bei ihrer Weiterentwicklung insbesondere auf Schwellenländer, den Bereich Family Office und unabhängige Vermögensverwalter konzentrieren. (awp/mc/ps)

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