Stockholm, Oslo und Zürich sind die attraktivsten Immobilienstandorte

Zürich
Stadt Zürich. (Copyright: Zürich Tourismus)

Zürich in der Liste der attraktivsten Immobilienstandorte Europas auf Platz 3. (Foto: Zürich Tourismus)

Basel – Welche europäischen Städte sind führend punkto Standortattraktivität und wo lohnen sich Immobilieninvestitionen langfristig? Das Research Team der Bank Sarasin ist diesen Fragen nachgegangen und hat die europäischen Metropolregionen einer Nachhaltigkeitsbewertung unterzogen. Das aktuelle Ranking zeigt Gewinner und Verlierer: Die Metropolen der skandinavischen Länder, des deutschsprachigen Raumes und der Niederlande belegen im Ranking mehrheitlich die Plätze im ersten Drittel. Angelsächsische Grossstädte sowie französische und belgische Metropolen bilden das Mittelfeld. Metropolen aus dem Mittelmeerraum und aus den ehemaligen Ostblock-Staaten hingegen finden sich tendenziell eher auf den hinteren Rängen.

Sie gehören zu den Siegern und belegen im Nachhaltigkeitsranking der europäischen Metropolen bei der Bank Sarasin die Plätze 1 bis 5: Stockholm, Oslo, Zürich, München und Utrecht. Dies ist das Resultat einer Analyse von mehr als 200 europäischen Metropolregionen. Die Nachhaltigkeitsanalysten erweiterten die gängige Standortbeurteilung mit weiteren umwelt- und sozialrelevanten Kriterien. Anhand von rund 80 Indikatoren zu den Hauptthemen Lebensqualität, Demografie, Wirtschaft, Infrastruktur und Umwelt wurden aussagekräftige Resultate ermittelt. Dabei stützt sich die Nachhaltigkeitsbewertung der Bank Sarasin ausschliesslich auf statistische Daten von EuroStat, dem Statistischen Amt der EU.

Norden Top – Süden Flop
Nord- und Südeuropa driften in der Liste der auf Nachhaltigkeit geprüften Metropolen weit auseinander. Das Gefälle zieht sich nahezu durch alle Bereiche, divergiert jedoch speziell in punkto Wirtschaft und Umwelt, denn zu den charakteristischen Schwierigkeiten des Südens und des Ostens gehören beispielsweise die Arbeitslosigkeit und die Luftverschmutzung.

Insbesondere die britischen Metropolen erzielten bei den Resultaten der fünf Hauptthemen ziemlich ausgewogene Ergebnisse. Bei einigen deutschen und spanischen Regionen  dagegen konnten grössere Abweichungen beobachtet werden. Gewisse Länder leiden teilweise auch unter grossen Unterschieden innerhalb ihrer Grenzen, so zum Beispiel Deutschland mit München auf Rang 4 und Magdeburg auf Rang 129 oder Frankreich mit einer Bandbreite von Platz 14 (Paris) bis Platz 137 (Lens-Liévin).

Nachhaltigkeitspunkte hängen nur zum Teil vom Pro-Kopf-Einkommen ab
Das Nachhaltigkeitsresearch der Bank Sarasin bezeichnet Regionen, welche wirtschaftlich gedeihen, eine hohe persönliche Lebensqualität bieten und gleichzeitig einen angemessenen Umweltschutz betreiben, als nachhaltig. Bei den vorderen und den hinteren Plätzen zeigt die Rangliste einen Zusammenhang zwischen dem Realeinkommen und der Nachhaltigkeit: Die reichsten Metropolen schneiden bezüglich Nachhaltigkeit deutlich besser ab als die ärmsten Regionen. Bei den mittleren Einkommen jedoch zeigt sich eine breite Streuung. So rangiert die englische Region Stoke-on-Trent mit rund 19 000 Euro bezüglich Nachhaltigkeit fast gleichauf mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava, welche über eine doppelt so hohe Kaufkraft verfügt.

Nachhaltigkeit als wichtiger Prüfstein bei Immobilieninvestitionen
Beim Kauf von Immobilien sind die drei wichtigsten Kriterien: Lage, Lage, Lage. Investitionen in Immobilien sind langfristige Engagements und bedürfen deshalb einer umfassenden Standortanalyse, um langfristig Erfolg zu haben. Dabei ergänzt das Sarasin Metropolenrating das gesunde Bauchgefühl durch systematische Analysen und berücksichtigt den soziodemografischen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Rahmen. (Bank Sarasin/mc/pg)

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