Tornado von Oklahoma dürfte Versicherer Milliardensumme kosten

Tornado

Oklahoma City – Die Zerstörung durch den Tornado in Oklahoma wird die Versicherungsbranche einer behördlichen Einschätzung zufolge eine Milliardensumme kosten. Die versicherten Schäden dürften sich auf mehr als eine Milliarde Dollar summieren, sagte Kelly Collins von Oklahomas Versicherungsbehörde in der Nacht zum Mittwoch dem US-Fernsehsender CNN. Die Versicherer müssten damit tiefer in die Tasche greifen als bei einem Tornado von 1999, der in der gleichen Region 36 Menschen das Leben gekostet hatte.

Bei dem Tornado vom Montag waren mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Der Sturm war mit einer Geschwindigkeit von 200 bis 210 Meilen pro Stunde und einer geschätzten Breite von 1,3 Meilen über einen Teil der Stadt Moore gezogen. Noch ist das Ausmass des Schadens nicht klar. Die dortigen Gebäude zu ersetzen, würde nach einer Analyse des Versicherungsdienstleisters AIR Worldwide mehrere Milliarden kosten.

Die AIR weiss noch nicht, wie gross der Tornado genau war. Bei einem Sturmdurchmesser von 0,8 Meilen wären den Angaben zufolge allerdings Gebäude im Wert von 2,2 Milliarden Dollar betroffen, bei einem Durchmesser von 2 Meilen geht AIR von 6,4 Milliarden Dollar aus. Beim weltgrössten Rückversicherer Munich Re hiess es, für eine konkrete Einschätzung der Schäden sei es zu früh. (awp/mc/pg)

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