UBS gewinnt Rechtstreit gegen Vermögensverwalterin Decura

Sergio Ermotti
UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

UBS-CEO Sergio Ermotti. (Foto: UBS)

Zürich – Die UBS hat den Rechtsstreit gegen die Londoner Vermögensverwalterin Decura gewonnen. Letztere sah aufgrund der Neuausrichtung des Bereichs Investment Banking bei der UBS Vertragsbedingungen verletzt und forderte 167 Mio USD Kompensationszahlungen.

Aufgrund dieser Restrukturierungen würden der UBS nämlich Kapazitäten fehlen und daher könne es ihr nicht mehr möglich sein, die Produkte von Decura zu vertreiben, hatte die Finanzgesellschaft vor einem Gericht in London argumentiert. Die UBS hielt mit der Feststellung dagegen, dass der Umbau im Investment Banking keinen materiellen Einfluss auf die Kapazität zur Vermarktung der Decura-Dienste habe. Das Gericht sprach die UBS von den Anschuldigungen frei, wie das Wall Street Journal am Freitag schreibt (Online am 30.01.). (awp/mc/ps)

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