Valiant verdient in ersten neun Monaten leicht mehr

Ewald Burgener
Valiant-CEO Ewald Burgener. (Foto: Valiant)

Bern – Valiant hat den Gewinn in den ersten neun Monaten 2021 gesteigert. Verbessern konnte die Bank ihr Ergebnis in den wichtigsten Ertragspfeilern. Deutlich zugelegt hat das Institut erneut bei den Kundenausleihungen.

Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis für die ersten neun Monate lag mit 108,7 Millionen Franken um 0,6 Prozent über dem Vorjahr, wie Valiant am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 1,1 Prozent höherer Konzerngewinn von 88,6 Millionen Franken.

Im wichtigen Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, stieg der Nettoerfolg um 4,6 Prozent auf 246,6 Millionen Franken. Dazu hat den Angaben zufolge nicht zuletzt die Refinanzierung über die Emission von eigenen Covered Bonds beigetragen. In den ersten drei Quartalen 2021 bildet Valiant ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen in der Höhe von 8,3 Millionen nach 9,6 Millionen im Vorjahr.

Sprudelnde Kommissionen
Zulegen konnte Valiant auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+5,5%) und im Handelsgeschäft (+30%). Der übrige ordentliche Erfolg reduziert sich aufgrund tieferer Beteiligungserträge um knapp ein Viertel.

Die Kosten stiegen in den ersten neun Monaten um 6,2 Prozent auf 190,8 Millionen Franken an. Im Zuge der Wachstumsstrategie wurden in den ersten drei Quartalen 170 Vollstellen neu geschaffen.

Expansionsstrategie kommt weiter voran
Insgesamt erhöhten sich die Ausleihungen der Bank in der Berichtsperiode um 4,2 Prozent auf 27,0 Milliarden Franken. Davon entfielen 25,4 Milliarden auf Hypothekarforderungen.

Für den Rest des Jahres erwartet die Bank eine weiterhin «stabile Geschäftsentwicklung». Das Management bekräftigt die Erwartung, dass das Jahresergebnis 2021 im Rahmen des Vorjahres ausfallen wird.

In der Expansionsstrategie kommt Valiant wie angekündigt voran: Am 1. November 2021 hat sie die Geschäftsstelle in Bülach eingeweiht. Am 15. November 2021 folgt die Eröffnung in Wohlen und am 29. November jene in Frauenfeld. In Wädenswil, Meilen, Winterthur, Pully und Uster habe man bereits weitere Standorte gefunden, heisst es weiter. (awp/mc/ps)

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