VP-Bank erwartet für 2011 Gewinnrückgang von 60 %

Roger Hartmann

Roger Hartmann, CEO VP Bank Gruppe.

Vaduz – Die liechtensteinische VP Bank rechnet für 2011 mit einem gegenüber dem Vorjahr um gut 60% tieferen Konzerngewinn von 6,4 Mio CHF (ungeprüfte Zahlen, VJ 17,2 Mio). Die Ursachen für den Rückgang lägen hauptsächlich in nicht-operativen Faktoren, teilte das Institut am Mittwoch mit.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft sei hauptsächlich durch Wertveränderungen von Zinssatzswaps belastet worden, welche zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos eingesetzt würden, heisst es von der VP Bank weiter. Dies aufgrund der im zweiten Halbjahr 2011 stark rückläufigen Schweizer Kapitalmarktzinsen. Diese stichtagsbezogene Bewertung habe aber keinen Einfluss auf das operative Ergebnis der Gruppe. Ein Rückgang im Handelserfolg sei zudem auf tiefere Gewinne aus Wechselkursabsicherungen zurückzuführen, schreibt die Bank weiter.

1 Mrd Franken neue Kundengelder
Der Zufluss neuer Kundengelder belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf netto 1,0 Mrd CHF. Im Vorjahr waren dem Institut Gelder in der Höhe von 0,1 Mrd CHF zugeflossen. Die betreuten Kundenvermögen standen per 31. Dezember 2011 bei 27,5 (28,2) Mrd CHF und das Kundenvermögen, einschliesslich der Custody-Vermögen, bei 39,0 (40,8) Mrd CHF.

Der geprüfte Jahresabschluss wird am 6. März 2012 veröffentlicht. (awp/mc/pg)

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